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Pikachu und Glurak reagieren – ein Haken bleibt

wochentlich.deBy wochentlich.de6 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Pikachu und Glurak reagieren – ein Haken bleibt
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Smart Play

Lego erweckt Pokémon zum Leben – doch ein Haken bleibt


06.06.2026 – 08:18 UhrLesedauer: 4 Min.

Interaktive Lego-Figuren: Smart Play lässt Pokémon per Sensoren reagieren.Vergrößern des Bildes

Interaktive Lego-Figuren: Smart Play lässt Pokémon per Sensoren reagieren. (Quelle: Lego)

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Lego setzt Smart Play mit Pokémon fort, Pikachu und Glurak erwachen mit Sensoren und Sounds zum Leben. Doch die zweite Produktwelle löst nicht alle alten Probleme.

Anfang 2026 rief Lego eine kleine Revolution der Plastiksteine aus. Mit „Smart Play“ sollten Lego-Figuren erstmals auf Kinder reagieren und mit Licht, Geräuschen und Sensoren ein Stückweit zum Leben erwachen. Die Idee klang spannend, die erste Produktwelle konnte die hohen Erwartungen jedoch nur teilweise erfüllen. Vor allem die begrenzten Interaktionsmöglichkeiten und das geschlossene System sorgten für Kritik.

Nun startet die zweite Smart-Play-Phase: Nach Star Wars folgt mit Pokémon eine der weltweit erfolgreichsten Marken für Kinder. Wir konnten die neuen Sets bereits ausprobieren und wollten wissen, ob Lego auf die Kritik reagiert hat.

Lego setzt auf die Trainer-Fantasie

Pokémon wirkt auf den ersten Blick wie ein natürlicher Kandidat für Smart-Play-das Konzept. Schließlich geht es in der Reihe seit jeher darum, Kreaturen zu trainieren, zu pflegen und in Kämpfen gegeneinander antreten zu lassen. Genau diese Elemente versucht Lego nun, in physisches Spielzeug zu übersetzen und Spieler damit noch enger beim Lego-Spielen einzubeziehen.

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Kern des Systems bleibt der sogenannte Smart Brick. Dabei handelt es sich um einen speziellen, intelligenten Legostein, in dessen Inneren ein Chip steckt, der auf Bewegungen, Berührungen und spezielle Smart Tags reagiert. Laut Lego kommen dabei mehr als 20 patentierte Technologien zum Einsatz. Bildschirme oder Apps werden dafür nicht benötigt.

Füttern, trainieren, kämpfen

In der Präsentation zeigte Lego vor allem die Interaktionen mit den Pokémon. Pikachu und die anderen etwa 20 Pokémon der Reihe lassen sich füttern und reagieren wohlwollend oder ablehnend mit süßen Geräuschen. Das Feuer-Pokémon Glurak freut sich in einer anderen Situation über Streicheleinheiten durch den Spieler, andere Pokémon reagieren mit eigenen Sounds oder blinkenden Animationen. Jedes Modell soll eine eigene Persönlichkeit besitzen und unterschiedlich auf die Spieler reagieren.

Lego-Pokémon: Smart Play lässt Pikachu reagieren.Vergrößern des Bildes
Lego-Pokémon: Smart Play lässt Pikachu reagieren. (Quelle: Lego)

Wie man es von der Pokémon-Reihe kennt, spielt darüber hinaus das Training eine zentrale Rolle. Über spezielle Trainingsstationen können Kinder ihre Pokémon stärken und sie auf Kämpfe vorbereiten. Je häufiger man das mit einem Smart Brick ausgestattete Pokémon trainiert, desto stärker wird es im Kampf. Allerdings kommt es dadurch zu einer großen Einschränkung: Die Trainingsfortschritte bleiben offenbar an den Smart Brick gebunden. Wird dieser in ein anderes Pokémon eingesetzt, beginnt das Training des neuen Pokémon wieder bei Null.

Auch die Typen spielen eine wichtige Rolle: Feuer-, Wasser-, Elektro- oder Pflanzen-Pokémon besitzen unterschiedliche Stärken und Schwächen, die sich direkt auf die Kämpfe auswirken. In den ersten Partien zeigte sich etwa, dass ein Elektro-Pokémon wie Pikachu trotz seiner geringeren Größe Vorteile gegenüber einem Feuer-Pokémon wie Glurak haben kann. Damit überträgt Lego eine der wichtigsten Mechaniken der Videospielvorlage recht konsequent in diese physische Version.

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