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„Air up“-Pods für unter 20 Cent pro Stück: So geht es
Aktualisiert am 06.06.2026 – 08:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Mit mehr als zwei Euro pro Stück sind „Air up“-Pods relativ teuer. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Kosten auf 20 Cent pro Stück senken können.
„Air up“ soll dazu beitragen, dass auch diejenigen, die geschmackloses Wasser nicht mögen, mehr trinken. Erreicht wird das durch einen Plastikring (Pod), der auf das Mundstück gesteckt wird. Dieser verströmt einen Duft. Dadurch wird den Sinnen des Nutzers suggeriert, dass das Wasser mit Geschmack versehen ist.
Ein Ring liefert laut Angaben des Herstellers für fünf Liter Wasser „Geschmack“. Dabei liegen die Kosten pro Stück bei zwei Euro pro Duftring – aufwärts. Umgerechnet wären das mindestens 40 Cent pro Liter. Dass das auch deutlich günstiger geht, hat t-online jetzt in einem Test herausgefunden. Denn die Lösung lautet: Refill – also wieder auffüllen.
Aufbau des Pods macht das Wiederauffüllen möglich
In dem Pod befindet sich ein watte- beziehungsweise filzartiger Stoff, der die flüssigen Duftstoffe aufnimmt und nach und nach abgibt. Wird das Material, sobald es trocken ist und seine Duftstoffe abgesondert hat, erneut mit diesen angereichert, kann der Pod weiterverwendet werden.
Um den Stoff im Inneren des „Air up“-Pods wieder aufzufüllen, benötigen Sie nur wenig Zubehör.

- Eine Einwegspritze aus der Apotheke
- Backaroma oder ein anderes flüssiges (Lebensmittel-)Aroma

- Wischen Sie den Pod mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel ab.
- Ziehen Sie die Spritze mit dem flüssigen Aroma auf.
- Injizieren Sie die Flüssigkeit in die beiden Löcher im Pod.
- Fertig.

Der so aufgefüllte Pod hält bis zu drei Tage. Nach einiger Zeit sollte er jedoch aus Hygiene- und somit Gesundheitsgründen entsorgt werden. „Was die Hygiene und mögliche Kreuzkontamination betrifft, so besteht ein erhebliches Risiko, wenn beim Befüllen unsaubere Bedingungen herrschen. Dies könnte zu Schimmelbildung oder ähnlichen Problemen führen, was langfristig gesundheitsschädlich sein kann“, erklärt ein Pressesprecher von „Air up“. „Darüber hinaus können wir nicht vorhersagen, ob das Mischen unseres verbleibenden Aromas im Pod mit einem anderen hinzugefügten Backaroma zu unerwünschten Geschmacksrichtungen oder Abweichungen führt, aufgrund von Reaktionen zwischen den Substanzen.“
