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Finanzen

Saft-Gigant Rauch rettet deutsche Getränke-Marke aus der Insolvenz

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Saft-Gigant Rauch rettet deutsche Getränke-Marke aus der Insolvenz
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Bekannt für ihre Ingwer-Shots

Saft-Gigant rettet Firma aus der Insolvenz


29.06.2026 – 21:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ingwer-Shot: Der fertige Saft wird am besten gekühlt gelagert. (Symbolbild) (Quelle: serts/imago-images-bilder)

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Der Fruchtsafthersteller Rauch übernimmt die Ingwer-Shot-Marke Kloster Kitchen. Für den Standort in Bayern gibt es gute Nachrichten.

Der international tätige Fruchtsafthersteller Rauch hat die deutsche Getränke-Marke Kloster Kitchen übernommen. Damit baut das Familienunternehmen aus Österreich sein Geschäft weiter aus. Zugleich bleiben nach Unternehmensangaben der Standort im bayerischen Reichenschwand und 29 Arbeitsplätze erhalten, wie das Fachmedium „about-drinks“ berichtet.

Kloster Kitchen gilt als einer der bekanntesten Anbieter von Bio-Ingwer-Shots im deutschsprachigen Raum. Die Marke wurde 2015 von Mario Fürst gegründet und machte sich vor allem mit Bio-Zutaten, einer traditionellen Rezeptur und Ingwerstückchen in den Shots einen Namen. Zuletzt war das Mutterunternehmen Curameo AG jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und hatte Insolvenz angemeldet.

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Nach Angaben des Insolvenzverwalters Patrick Meyerle von der Kanzlei Pluta war der Einstieg von Rauch die angestrebte Zukunftslösung. Grund für die Krise war dem Bericht zufolge, dass sich die Gesellschafter von Curameo nach einer Phase starken Wachstums nicht auf eine weitere Finanzierung einigen konnten. Der Geschäftsbetrieb wurde während des Verfahrens fortgeführt.

„Starke Marke“ für Rauch

Rauch sieht in der Übernahme eine Chance, Kloster Kitchen international stärker auszubauen. „Kloster Kitchen ist eine starke Marke, die perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung passt“, sagte Rauch-Geschäftsführer Daniel Wüstner. Die Kombination aus Premium-Produkten und der internationalen Stärke von Rauch in Produktion, Vertrieb und Marketing schaffe gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum.

Gründer Mario Fürst soll das Unternehmen während der Integrationsphase beratend begleiten. Auch Insolvenzverwalter Meyerle sprach von einer „nachhaltigen Perspektive für das Unternehmen, seine Mitarbeitenden und die Marke Kloster Kitchen“.

Die Rauch-Gruppe mit Sitz in Rankweil in Österreich zählt zu den großen Getränkeherstellern Europas. Das 1919 gegründete Familienunternehmen ist unter anderem mit Marken wie Happy Day, Bravo und Yippy bekannt. Nach Unternehmensangaben arbeiten mehr als 3.200 Beschäftigte für die Gruppe, die ihre Produkte in mehr als 100 Ländern verkauft. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Rauch einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.

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