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Finanzen

Neckarsulm: 15.000 Audi-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

wochentlich.deBy wochentlich.de29 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Neckarsulm: 15.000 Audi-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
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Streichliste soll kursieren

15.000 Audi-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

29.06.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das Audi-Werk in Neckarsulm: Steht es auf der Streichliste? (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa/dpa)

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Im VW-Konzern soll eine Streichliste kursieren – mit bis zu 100.000 Jobs. Nun bangt man auch in Neckarsulm um die Zukunft.

Die Sorge um die Zukunft des Audi-Werks in Neckarsulm wächst. Nachdem Berichte über eine mögliche Schließung des Standorts bekannt geworden sind, fordert die Politik von Volkswagen rasch Klarheit. Eine Entscheidung des Konzerns gibt es bislang jedoch nicht.

Auslöser sind Medienberichte, wonach Volkswagen seinen Sparkurs verschärfen und weltweit statt bislang geplanter 50.000 nun bis zu 100.000 Stellen abbauen will. In einem internen Papier für den Aufsichtsrat sollen auch mögliche Werkschließungen aufgeführt sein. Als möglicher Kandidat gilt demnach das Audi-Werk in Neckarsulm.

Lokalpolitiker spricht von „Horrorszenario“

Am Standort arbeiten rund 15.000 Menschen. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern. Der Heilbronner Landrat Norbert Heuser sowie die Oberbürgermeister von Heilbronn und Neckarsulm, Harry Mergel und Steffen Hertwig (beide SPD), kündigten in einer gemeinsamen Erklärung an, sich für den Erhalt des Werks einzusetzen. Hertwig sprach von einem möglichen „Horrorszenario“ für die Region und forderte Volkswagen auf, schnell Klarheit zu schaffen.

Werksleitung und Betriebsrat betonten unterdessen in einem Schreiben an die Belegschaft, dass bislang keine Entscheidung über eine mögliche Schließung getroffen worden sei. Auch der Audi-Gesamtbetriebsrat lehnt ein Aus für den Standort entschieden ab. Neckarsulm sei Teil der „Audi-DNA“ und stehe nicht zur Disposition, erklärten die Arbeitnehmervertreter. Zudem sind betriebsbedingte Kündigungen nach einer Zukunftsvereinbarung bis 2033 ausgeschlossen.

Dennoch steht Audi unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Bei einer Betriebsversammlung verwies Arbeitsdirektor Xavier Ros auf schrumpfende Märkte und zunehmenden Wettbewerb. Das Unternehmen müsse seine Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern.

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