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Finanzen

Revo-Hotelgruppe ist insolvent – 5.550 Mitarbeiter betroffen

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Revo-Hotelgruppe ist insolvent – 5.550 Mitarbeiter betroffen
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250 Häuser in zwölf Ländern

Deutsche Hotelgruppe ist insolvent – 5.550 Mitarbeiter betroffen

Aktualisiert am 17.01.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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Das IntercityHotel in Braunschweig: Es gehört zur Revo-Gruppe. (Quelle: Revo Hospitality Group)

Die Revo-Gruppe betreibt rund 250 Hotels – unter der eigenen Marke oder als Franchisenehmer großer Ketten. Für rund 140 Gesellschaften musste die Gruppe nun Insolvenz in Eigenverantwortung anmelden.

Die Revo-Hospitality-Gruppe, ein großer Hotelbetreiber, hat für rund 140 seiner Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Darunter sind 125 Hotels mit etwa 5.500 Mitarbeitern in Deutschland und Österreich, die aber weitergeführt werden sollen, wie das Unternehmen weiter mitteilte. „Bei der Agentur für Arbeit haben wir eine Vorfinanzierung der Gehaltszahlungen für die Monate Januar bis März 2026 beantragt“, hieß es.

Die Gruppe betreibt eigenen Angaben zufolge unter eigenen Marken sowie als Franchisenehmer großer Hotelketten insgesamt 250 Hotels in 135 Städten in zwölf europäischen Ländern. Dazu zählen auch Hilton-, Hyatt- und Radisson-Hotels als Franchisenehmer.

„Mit den überwiegend in Eigenverwaltung beantragten Verfahren für die rund 140 Gesellschaften bestehen gute Aussichten für eine zügige Sanierung und eine langfristige Fortführung“, teilte Rechtsanwalt Gordon Geiser mit, der für die Dauer der Sanierung die Geschäftsführung der betroffenen Gesellschaften übernommen hat.

Ein wesentlicher Grund für die Insolvenz sei die starke Expansion der vergangenen Jahre gewesen. Seit 2020 ist die Zahl der zur Gruppe gehörenden Hotels den Angaben zufolge von damals 51 auf inzwischen rund 250 gestiegen. „Die Akquisition der neuen Hotels war mit erheblichen Kosten verbunden“, teilte das Unternehmen mit. „Andererseits stiegen die Übernachtungszahlen nicht wie erwartet, und auch der geplante Umsatz für 2025 wurde nicht erreicht.“ Die neuen Geschäftsführer machten sich nun auf die Suche nach internationalen Investoren.

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