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Finanzen

Mehr Geld für Rentner – Bundesrat stimmt zu

wochentlich.deBy wochentlich.de12 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Mehr Geld für Rentner – Bundesrat stimmt zu
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Final beschlossen

Mehr Rente ab Juli – Bundesrat stimmt Erhöhung zu


12.06.2026 – 12:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gute Nachrichten für Rentner: Die Bezüge steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent. (Quelle: Vladimir Vladimirov/getty-images-bilder)

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Der Bundesrat hat zugestimmt: Die gesetzlichen Renten erhöhen sich ab Juli kräftig. Davon profitieren auch Hinterbliebene und Erwerbsgeminderte.

Die Bezüge der gut 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland steigen ab dem kommenden Monat wie geplant um 4,24 Prozent. Der Bundesrat stimmte der entsprechenden Verordnung des Bundessozialministeriums zur jährlichen Rentenanpassung abschließend zu. Die Steigerung orientiert sich wie immer maßgeblich an der Lohnentwicklung.

Eine monatliche Rente von 1.000 Euro steigt damit um gut 42 Euro. Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren bedeutet die Rentenanpassung laut Sozialministerium einen Anstieg um 77,85 Euro im Monat. Die Standardrente liegt damit ab 1. Juli 2026 bei 1.913,40 Euro brutto im Monat. Davon gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegebenenfalls Steuern ab. Was die Rentenanpassung für verschiedene Rentenhöhen in Euro und Cent bedeutet, haben wir Ihnen hier ausgerechnet.

Nicht nur die Altersrenten steigen

Bei der jährlichen Rentenerhöhung werden alle Renten der gesetzlichen Rentenversicherung angepasst, nicht nur die Altersrente. Auch Erwerbsminderungsrenten und Hinterbliebenenrenten (Witwenrenten) steigen. Gleiches gilt für den Freibetrag bei der Einkommensanrechnung zur Witwenrente. Sie können dann von Jahr zu Jahr etwas mehr eigenes Einkommen haben, ohne dass die Witwenrente gekürzt wird.

Die genaue Höhe der Rentenanpassung hängt vor allem von der Entwicklung der Bruttolöhne ab. Die Rentenanpassungsformel umfasst jedoch noch weitere Faktoren, etwa den Nachhaltigkeitsfaktor. Dieser berücksichtigt das Verhältnis der Anzahl der Beitragszahler zu den Rentnern. Wenn durch die allgemeine Alterung der Gesellschaft die Zahl der Beitragszahler sinkt und die Rentner mehr werden, senkt das den Prozentsatz.

Allerdings ist der Nachhaltigkeitsfaktor derzeit ausgesetzt, da die Bundesregierung das Rentenniveau bei 48 Prozent festgeschrieben hat. Das bedeutet, dass die Rentenerhöhungen derzeit stärker ausfallen, als sie es angesichts der alternden Gesellschaft eigentlich dürften.

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