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KI-Nutzung in Deutschland nimmt zu – Skepsis bleibt aber hoch

wochentlich.deBy wochentlich.de26 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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KI-Nutzung in Deutschland nimmt zu – Skepsis bleibt aber hoch
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Umfragen zeigen

Deutsche nutzen mehr KI – Skepsis bleibt aber hoch


26.11.2025 – 14:39 UhrLesedauer: 2 Min.

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Drei Jahre nach der Premiere von ChatGPT nutzen zwei Drittel der Menschen in Deutschland KI-Anwendungen. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/imago)

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz. Die Ablehnung der Technologie ist vor allem in einem Bereich hoch.

Drei Jahre nach der Vorstellung von ChatGPT sind Anwendungen Künstlicher Intelligenz im Alltag der Menschen in Deutschland angekommen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Befragten. Demnach hätten sich zwei von drei Personen (65 Prozent) als KI-Nutzer zu erkennen gegeben. Vor gut einem Jahr seien es nur 53 Prozent der Befragten gewesen. Im Jahr davor habe der Wert bei nur 37 Prozent gelegen.

Unter den KI-Tools dominiere ChatGPT weiterhin den Markt, heißt es. 85 Prozent der Befragten hätten angegeben, den Chatbot von OpenAI bereits genutzt zu haben. Die Konkurrenz holt allerdings auf. Google Gemini werde inzwischen von jedem dritten Befragten genutzt (33 Prozent), Copilot von Microsoft von jedem vierten (26 Prozent).

Wie die Befragung ergab, wird die Künstliche Intelligenz von den Nutzern in Deutschland immer häufiger verwendet, um nach Informationen zu suchen. 72 Prozent sagten demnach, dass sie die KI zur Recherche verwenden. Vor einem Jahr habe dieser Wert bei nur 48 Prozent gelegen, heißt es.

Leicht rückgängig ist die Nutzung der KI für das Erstellen und Verbessern von Texten. Hier lassen sich laut der Umfrage 43 Prozent helfen. Vor einem Jahr habe dieser Wert noch bei 50 Prozent gelegen. Zur Ideenfindung verwendeten 38 Prozent die KI-Tools. Als Übersetzer setzten 34 Prozent die KI ein.

Trotz der gestiegenen KI-Nutzung stehen Menschen in westlichen Industrieländern wie Deutschland den KI-Anwendungen weiterhin deutlich skeptischer gegenüber als die Bevölkerung in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Das geht aus dem „Trust-Barometer 2025“ der Unternehmensberatung Edelman hervor, das jetzt veröffentlicht wurde.

Laut der repräsentativen Meinungsumfrage sagten 42 Prozent der Menschen in Deutschland, dass sie die wachsende Verwendung von KI generell ablehnen. Noch höher fiel die Ablehnungsquote in den USA und in Großbritannien aus. In den Vereinigten Staaten hätten 49 Prozent angegeben, dass sie die wachsende Anwendung von KI ablehnen. In Großbritannien seien es 46 Prozent.

Auch die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust durch den KI-Boom bleibt weiter hoch. Die Zustimmungswerte gegenüber der Technologie steigen laut der Befragung beträchtlich, wenn in Aussicht gestellt wird, dass die Technologie nicht als Jobkiller eingesetzt wird.

53 Prozent der Menschen in Deutschland hätten angegeben, dass sie der KI positiver gegenüberstehen würden, wenn sie davon überzeugt wären, dass ihr Arbeitgeber die KI zur Steigerung der Produktivität und nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen einsetzt. Die Zustimmung zur Künstlichen Intelligenz steige zudem, wenn die Technik dem Menschen helfe, komplexe Sachverhalte zu klären, heißt es weiter.

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