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Eckart von Hirschhausen als Köder für Betrugsmasche: Warnung ausgesprochen

wochentlich.deBy wochentlich.de6 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Eckart von Hirschhausen als Köder für Betrugsmasche: Warnung ausgesprochen
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Betrug mit Nahrungsergänzungsmitteln

Kriminelle nutzen Fake-Aufnahmen von Promis als Köder


06.05.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eckart von Hirschhausen: Der Arzt und Fernsehmoderator dient Kriminellen als Vorlage für KI-generierte Werbevideos für Nahrungsergänzungsmittel. (Quelle: IMAGO/Uwe Koch/imago)

Betrüger setzen täuschend echt aussehende Videos bekannter Ärzte und Moderatoren ein, um fragwürdige Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen. Das können Nutzer tun.

Kriminelle missbrauchen KI-generierte Videos bekannter Ärzte und Moderatoren, um gefälschte Werbung für Nahrungsergänzungsmittel zu verbreiten. Davor warnen die Verbraucherzentralen auf ihrer Webseite. Zudem sei keines der so beworbenen Produkte bei den zuständigen deutschen Behörden ordnungsgemäß angemeldet – obwohl das gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Verbraucherzentralen warnen vor einer wachsenden Welle solcher Deepfake-Werbung in sozialen Netzwerken und auf gefälschten Nachrichtenseiten. Dabei werden echte Interviews aus Talkshows verwendet, und der Originalton wird durch eine KI-generierte Stimme ersetzt, die der des jeweiligen Prominenten täuschend ähnlich klingt.

Beworben würden vor allem Produkte zum Abnehmen, gegen Diabetes und zur Herzgesundheit. Besonders riskant sei die Werbung für Diabetesmittel: Verbrauchern wurde laut der Verbraucherzentralen bei telefonischer Bestellung geraten, ihre verschriebenen Diabetes-Tabletten abzusetzen und stattdessen das beworbene Präparat einzunehmen.

Neben Prominenten nutzten die Betrüger auch Logos und Namen von Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte oder dem Bundesgesundheitsministerium.

Deutsche Behörden würden grundsätzlich keine Produkte empfehlen oder unterstützen, heißt es. Auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Adipositas Gesellschaft hätten auf eine missbräuchliche Nutzung ihrer Namen hingewiesen.

Eine Anfrage der Verbraucherzentrale beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im vergangenen März habe ergeben, dass alle überprüften Nahrungsergänzungsmittel nicht wie vorgeschrieben angezeigt worden waren – und damit in Deutschland gar nicht verkauft werden dürften. Eine Kostenerstattung durch die Krankenversicherung, mit der in einigen Fällen geworben werde, gebe es für keines dieser Produkte.

Möglich werde die Flut solcher Fälschungen durch den technischen Fortschritt bei KI-Werkzeugen, heißt es. Kostenlose Apps und Plattformen erlaubten es inzwischen auch technisch wenig versierten Personen, täuschend echte Bild- und Tonmanipulationen zu erstellen.

Wer auf solche Angebote stößt, sollte laut Verbraucherzentrale vor einem Kauf das Impressum prüfen. Nur Anbieter mit Sitz in Deutschland unterliegen der Kontrolle durch deutsche Behörden.

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