Bimmelbahn und Felsenschlucht

Diese Dampflokwanderung ist der perfekte Pfingstausflug

Aktualisiert am 20.05.2026 – 03:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Weißeritztalbahn im Rabenauer Grund: Die Felsschlucht ist so eng, dass sich Bahn, Fluss und Wanderweg den Talgrund teilen. (Quelle: IMAGO/Sylvio Dittrich/imago)

Dampflok, Felsenschlucht, Einkehr an historischer Mühle: Der Rabenauer Grund liegt nur 20 S-Bahn-Minuten entfernt.

Eine S-Bahnfahrt von Dresden, dann ein Umstieg – und schon sitzt man in Deutschlands dienstältester Schmalspurbahn. Die Weißeritztalbahn rattert mit 30 Kilometern pro Stunde durch den Rabenauer Grund. Die Felsschlucht ist so eng, dass sich Bahn, Fluss und Wanderweg den Talgrund teilen.

Die Weißeritztalbahn verlässt den Bahnhof Freital-Hainsberg (Archivbild): Die Fahrt nach Rabenau dauert 18 Minuten. (Quelle: imago stock&people)

Schon nach wenigen Minuten verschluckt das Felsental den Zug. Zwischen der Rabenauer Mühle und Freital‑Coßmannsdorf erstreckt sich der Rabenauer Grund – ein tief eingeschnittenes Kerbtal, das die Rote Weißeritz über Jahrtausende in den Gneis gefräst hat. Hochaufragende Felswände, dichter Mischwald, dazwischen das Glitzern des Flusses.

Mehrmals überquert der Zug auf kurzer Strecke die Rote Weißeritz. Vom Waggon sieht man Wanderer am Ufer – dieselbe Strecke läuft man später selbst zurück.

Von Hainsberg zur Mühle

Die schönste Variante: Mit der Weißeritztalbahn bis Bahnhof Rabenau fahren. Knapp 20 Minuten dauert die Fahrt. Was man durchs Zugfenster sieht, läuft man anschließend zurück.

Am Bahnhof liegt der Biergarten „Zum Wanderer“ direkt neben der historischen Rabenauer Mühle. Auf der Karte stehen Kartoffelpuffer, Eintopf, Bratwurst, dazu Kuchen und hausgemachtes Softeis. 200 Plätze im Freien, die Weißeritz plätschert daneben. Ü

Wer länger laufen will, wandert vom Bahnhof Rabenau in die andere Richtung: Da wartet das Panorama über die Talsperre Malter. (Quelle: imago stock&people)

Dann geht es zu Fuß zurück. Der Wanderweg führt talabwärts durch den Rabenauer Grund nach Freital-Coßmannsdorf, immer entlang der Roten Weißeritz. Auf den rund fünf Kilometern passiert man man alte Silberbergwerkstollen, ein denkmalgeschütztes Wasserkraftwerk und verschiedene Felsformationen.

Wer länger laufen will, wandert vom Bahnhof Rabenau in die andere Richtung: durch den Spechtritzgrund bis zur Talsperre Malter. Die rund zehn Kilometer sind etwas anspruchsvoller. Dafür wartet am Ende das Panorama über die Talsperre. Vom Bahnhof Malter geht es mit der Weißeritztalbahn zurück nach Freital-Hainsberg. Das Ticket erlaubt einen Zwischenstopp auf der Hin- oder Rückfahrt.

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