Nordsee-Inseln im Check

Urlaub mit Sonnen-Garantie? Statistik zeigt klare Favoriten


Aktualisiert am 20.05.2026 – 01:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Strandkörbe auf Juist (Archivfoto): Wer es besonders sonnig mag, sollte vor allem die westlichen Inseln der Kette besuchen. (Quelle: IMAGO/imago)

Juist, Borkum oder doch Norderney? Die Ostfriesischen Inseln bieten für jeden Geschmack etwas. Doch Urlauber wollen vor allem Sonne. Hier gibt es davon besonders viel.

Wind, Wolken, plötzliche Schauer: Zur Nordsee gehört wechselhaftes Wetter einfach dazu. Trotzdem gibt es Inseln, auf denen Urlauber statistisch bessere Chancen auf Sonne haben – und andere, auf denen es häufiger regnet.

Besonders gut schneiden dabei die westlichen Ostfriesischen Inseln ab. Vor allem Juist gilt seit Jahren als echte „Sonnenbank“ Deutschlands. Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und langfristigen Klimamitteln kommt die Insel auf rund 1.900 bis 2.000 Sonnenstunden pro Jahr. Damit gehört Juist regelmäßig zu den sonnigsten Orten Deutschlands.

Sonnenstunden an der Küste: Inseln profitieren klar von ihrer Lage

Knapp dahinter folgen Norderney und Borkum. Auch dort scheint die Sonne deutlich häufiger als in vielen Regionen im Binnenland. Konkret kommt Norderney auf 1.850 bis 1.950 Sonnenstunden, Borkum zählte zuletzt 1.850 bis 1.930 davon. Dahinter folgen Wangerooge (1.800 bis 1.900) und Langeoog (1.780 bis 1.880). Die hinteren Plätze belegen Spiekeroog und Baltrum. Hier sind jährlich 1.750 bis 1.850 beziehungsweise 1.700 bis 1.800 Sonnenstunden je Jahr möglich, so der DWD.

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Die Unterschiede wirken auf den ersten Blick klein. Übers Jahr gerechnet summiert sich das aber durchaus: Zwischen Juist und Baltrum liegen statistisch mehrere zusätzliche Sonnentage.

Vor allem Juist, Norderney und Borkum profitieren von ihrer Lage mitten in der Nordsee. Der stetige Wind treibt Wolken oft schnell weiter. Gleichzeitig entstehen über dem Meer weniger starke Hitzegewitter als im Binnenland. Hinzu kommt: Berge oder höhere Landschaften, an denen Wolken hängen bleiben könnten, gibt es auf den flachen Inseln nicht. Das sorgt häufig für längere, sonnige Abschnitte.

Dunkle Wolken über dem Jachthafen von Spiekeroog (Archivfoto): Rein statistisch fällt auf der Ostfriesischen Insel vergleichsweise viel Regen. (Quelle: McPHOTO/W. Boyungs via www.imago-images.de/imago)

Urlaub an der Nordsee: Hier fällt statistisch am meisten Regen

Doch nicht nur die Sonne spielt für viele Urlauber eine Rolle. Entscheidend ist oft auch, wie häufig Regen fällt. Auch hier liegen die westlichen Inseln vorne.

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