Nach Champions-League-Aus

Bayern-Star Upamecano verlässt mit PSG-Stars das Stadion


07.05.2026 – 10:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Dayot Upamecano: Der Innenverteidiger schied mit dem FC Bayern aus der Champions League aus. (Quelle: Mickael Chavet/imago-images-bilder)

Gegen Paris Saint-Germain erlebte der FC Bayern ein bitteres Aus in der Champions League. Danach war die Rivalität aber schnell vergessen.

Diese Freundschaft hält auch der sportlichen Rivalität stand: Im Halbfinale der Champions League lieferten sich der FC Bayern München und Paris Saint-Germain einen erbitterten Schlagabtausch – mit zwei ganz verschiedenen Spielen.

Während das Hinspiel in Paris zu einem echten Torfestival wurde, bei dem sich Paris am Ende mit 5:4 durchsetzte, war das Rückspiel eine gezügelte Angelegenheit. Ein 1:1-Remis in München reichte Vorjahrestitelträger PSG für den Finaleinzug und damit die Chance auf die Titelverteidigung im Duell mit dem FC Arsenal in Budapest.

So erbittert die sportliche Rivalität auf dem Platz und so groß die Enttäuschung danach auch sein mochte, eine die Teamgrenzen überschreitende Freundschaft konnte das Halbfinale ganz offensichtlich nicht erschüttern: die zwischen Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano und PSG-Stürmer Ousmane Dembélé.

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Ihre Positionen verlangen, dass die beiden auf dem Platz häufig direkt aufeinandertreffen und sich Eins-gegen-Eins-Duelle liefern müssen. Keinesfalls alltäglich ist es deshalb, dass Upamecano und Dembélé nach dem Spiel dabei zu beobachten waren, wie sie Arm in Arm durch den Interviewbereich liefen und schließlich auch zusammen mit Désiré Doué das Stadion verließen, wo sie sich abseits der Kameras noch länger unterhielten.

Dass die sportliche Feindschaft den beiden nichts anhaben kann, kommt dabei nicht von ungefähr, denn sie verbindet bereits seit Kindheitstagen eine Freundschaft. Upamecano und Dembélé stammen beiden aus der französischen Kleinstadt Évreux, besuchten dort bereits dieselbe Schule und begegneten sich schon als Kinder auf dem Bolzplatz.

Von dort ging es für Upamecano ins Red-Bull-Imperium, zunächst nach Salzburg, dann nach Leipzig und schließlich zum FC Bayern. Dembélé schaffte es in Rennes in den Profi-Fußball und landete über die Stationen Dortmund und Barcelona schließlich in Paris, wo er zum Ballon-d’Or-Gewinner wurde. In der französischen Nationalmannschaft dürfen die beiden noch zusammen um große Titel spielen, auf Vereinsebene müssen sie jedoch sportliche Schlachten gegeneinander austragen. Doch auch das kann die lange Freundschaft nicht belasten.

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