BBC: „Das Rückspiel im Halbfinale war kein Klassiker wie das Hinspiel in Paris. Bayern war überzeugt, dass ihnen in der ersten Halbzeit ein Elfmeter hätte zugesprochen werden müssen, als Vitinha im Strafraum einen Klärungsball gegen den Arm von João Neves schoss, doch laut Regelwerk darf es keinen Elfmeter geben, wenn der Ball von einem Mitspieler gespielt wurde.“

„The Guardian“: „Paris Saint-Germain trifft im Champions-League-Finale auf Arsenal, weil sie Ernst machten, einen schwächelnden FC Bayern neutralisierten und nach dem Ausbau ihrer Führung aus dem Hinspiel kaum ins Wanken gerieten.“

„The Sun“: „Der Titelverteidiger ist es also! Hunger auf mehr. Die Champions mit einem unersättlichen Appetit darauf, den Engländern eine Niederlage zuzufügen. Nach einem Torfestival mit neun Treffern im Hinspiel gab Paris Saint-Germain im Rückspiel Vollgas, und Bayern München ging kläglich unter.“

„Corriere dello Sport“: „Das Hinspiel bot Tore, Spektakel und Spannung. Das Rückspiel tat es ihm gleich und fällte das Urteil: Paris Saint-Germain zieht zum zweiten Mal in Folge ins Champions-League-Finale ein. Der FC Bayern muss sich nach dem 1:1 in der Allianz Arena geschlagen geben.“

„La Repubblica“: „Paris erreicht erneut das Finale – diesmal jedoch mit einem gänzlich anderen Ansatz: Sie erzielten lediglich ein einziges Tor (Dembélé) und kassierten nur einen Gegentreffer (Kane) – und das ausgerechnet in der 94. Minute – gegen eine Bayern-Mannschaft, die in dieser Saison bereits 175 Tore erzielt hat. Das ist die Kehrseite einer Medaille, die auf beiden Seiten gleichermaßen glänzt: Das Spektakel der Defensive – wobei man sich sogar auf eine regelrechte Abwehrschlacht einließ, als die Situation dies erforderte. Luis Enrique hat bewiesen, dass die Annahme, ihm sei die Defensivarbeit gleichgültig – oder seine Mannschaft sei dazu einfach unfähig – schlichtweg falsch ist; tatsächlich waren es gerade seine defensiven Strategien, die letztlich das Halbfinalrückspiel entschieden.“

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