47-Jähriger kommt in Klinik
Rettungskräfte retten Wiesn-Verkäufer wohl das Leben
21.09.2026 – 12:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Rettungskräfte sind während der Wiesn im Dauereinsatz. In einem Fall konnten sie mutmaßlich das Leben eines Brezenverkäufers retten.
Einem Verkäufer auf dem Oktoberfest ist durch Hilfskräfte der Aicher Ambulanz mutmaßlich das Leben gerettet worden. Wie die Retter mitteilten, wurde bei dem 47-Jährigen am Sonntag ein „lehrbuchartiger Herzinfarkt“ festgestellt.
Der Brezenverkäufer habe sich selbst auf der Wiesn-Sanitätswache vorgestellt, berichtete die Aicher Ambulanz in ihrem Oktoberfest-Liveticker. Ihm sei zuvor plötzlich das Schieben seines Brezenwagens sehr schwergefallen: „Irgendwie funktionierten die Arme nicht mehr so gut“, schilderten die Retter. Schnell sei der Verdacht der Ärzte auf ein kardiologisches Problem gelenkt worden.
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Der Mann sei sofort in den Akutraum gebracht worden, wo er kardiologisch untersucht wurde. „Dank modernster Medizintechnik konnte ein lehrbuchartiger Herzinfarkt festgestellt werden“, so die Aicher Ambulanz. Er kam den Angaben zufolge in eine Münchner Klinik, wo er weiter behandelt wurde.
Der behandelnde Notarzt sagte: „Die schnelle Behandlungskette rettete dem Brezenverkäufer vielleicht das Leben, und er geht im Idealfall ohne Schaden am Herzmuskel nach Hause.“
Seit dem Start der Wiesn am Samstag hat das Team der Aicher Ambulanz bis Montagmittag 1.212 Menschen behandelt. „Ordentlich was los, aber für uns weiterhin ganz normaler Wiesnbetrieb“, lautete das Fazit der Rettungskräfte. Rund 430 Einsatzkräfte, darunter 36 Ärztinnen und Ärzte, kümmern sich über die 16 Festtage hinweg im Rund-um-die-Uhr-Betrieb um die Gesundheit der Wiesn-Besucher.
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Die 191. Auflage des Oktoberfests war am Samstag feierlich eröffnet worden – erstmals durch den Grünen-Oberbürgermeister Dominik Krause, dem der Fassanstich mit zwei Schlägen gelang. Einen Tag später musste der Politiker allerdings wegen Kreislaufbeschwerden aussetzen.
Knapp vier Stunden nach dem Wiesn-Start hatte es bereits die erste Alkoholvergiftung gegeben. Laut Aicher Ambulanz musste gegen 15.45 Uhr ein 19-Jähriger per Trage zur Sanitätsstation gebracht werden. Offenbar hatte der junge Mann das Wiesnbier deutlich unterschätzt.