Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Otto Waalkes veröffentlicht sein erstes Kinderbuch mit Ottifanten

5 Oktober 2026

Konrad-Adenauer-Stiftung: „AfD verhält sich verfassungsfeindlich“

5 Oktober 2026

DSV-Star Vanessa Voigt trifft ungewöhnliche Entscheidung

5 Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Tech»Wie KI jahrhundertealte Codes aus Archiven entschlüsselt
Tech

Wie KI jahrhundertealte Codes aus Archiven entschlüsselt

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Wie KI jahrhundertealte Codes aus Archiven entschlüsselt
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Verschlüsselte Manuskripte

Geheimschriften nach Jahrhunderten entschlüsselt


02.06.2026 – 15:29 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Replik des Steins von Rosetta: Wie KI heute alte Codes knackt – schneller als je zuvor. (Quelle: AAP/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Jahrhundertelang lagen verschlüsselte Manuskripte ungelesen in Archiven. Nun helfen Algorithmen, ihre Geheimnisse zu lüften – darunter Rezepte und Liebesbriefe.

Forscher haben mithilfe Künstlicher Intelligenz mehrere historische Geheimschriften entschlüsselt, die über Jahrhunderte als unlesbar galten. Wie die BBC berichtet, nutzen Wissenschaftler maschinelles Lernen, um verschlüsselte Dokumente in Archiven und Bibliotheken wieder lesbar zu machen.

Schätzungen zufolge ist etwa ein Prozent aller Aufzeichnungen in Bibliotheken und Archiven weltweit ganz oder teilweise verschlüsselt, heißt es. Darin sollen sich diplomatische Berichte, medizinisches Wissen, die Rituale von Geheimgesellschaften oder private Briefe verbergen.

  • Simulierte Gesellschaft: KI-Agenten regieren sich selbst – mit kuriosen Ergebnissen
  • Schwachstellen in Software: Was die neue Anthropic-KI für Ihren Rechner bedeutet

Ein bekanntes Beispiel ist die sogenannte Borg-Chiffre aus der Vatikanischen Bibliothek. Das Buch mit 408 Seiten kombiniert 34 Symbole mit einigen lateinischen Buchstaben und einer arabischen Titelseite und war mehr als 400 Jahre lang nicht zu entziffern. Ein Team um Beáta Megyesi, Professorin für Computerlinguistik an der Universität Stockholm, konnte den Code nun knacken.

Medizinrezepte und Brandwaffen

Der Text enthält zunächst medizinische Ratschläge, darunter Rotwein gegen die Ruhr, eine Infektionskrankheit des Darms, so die Forscher. Solche Rezepte seien damals geheim gehalten worden, um dem Vorwurf der Hexerei zu entgehen.

An späterer Stelle wechselt das Buch das Thema und beschreibt Brandwaffen. Dieser Teil geht der Übersetzung zufolge auf das mittelalterliche „Liber ignium“ zurück, das „Buch des Feuers“, das einem Verfasser mit dem Decknamen Marcus Graecus zugeschrieben wird.

Der Abschnitt ist als Botschaft eines gewissen Nectanebo an Alexander den Großen verfasst, der seine Feinde zu Wasser und zu Lande mit Feuer vernichten solle. Es folgen mehrere Rezepte für Brandsätze. Einige davon sollen sich den Anweisungen zufolge nicht mit Wasser löschen lassen, ähnlich dem berühmten „griechischen Feuer“ der Antike.

Von der Handschrift zum digitalen Text

Bisher war die Entschlüsselung mühsam. Zunächst mussten Fachleute verblasste Tinte und schwer lesbare Handschriften in digitalen Text umwandeln. Dabei hilft inzwischen das Online-Werkzeug Transkribus, das Schriften Zeichen für Zeichen abliest.

Forscher der Universität Oslo entzifferten damit einen teils verschlüsselten Brief aus dem Jahr 1637. Der Adlige Sigismund Heusner von Wandersleben schrieb diesen mitten im Dreißigjährigen Krieg an den schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna. Mit ähnlicher Software ließen sich auch Briefe von Königin Maria Stuart und ein rund 500 Jahre altes Schreiben von Kaiser Karl V. übersetzen, das von einem Attentatskomplott handelte.

Neuere Systeme verbinden Transkription und Entschlüsselung. Megyesis Team entwickelte ein Chatbot-Werkzeug, das Entschlüsselungsalgorithmen mit großen Sprachmodellen kombiniert. Bei einem Test mit der Borg-Chiffre übersetzte es einen Ausschnitt aus 500 Symbolen in gut 29 Minuten ins Englische.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

WhatsApp sperrt künftig diese Nutzer aus

5 Oktober 2026

Auf diese Schwächen sollten Sie beim Kauf achten

4 Oktober 2026

Mail von PayPal droht mit Kontolöschung: Das ist Betrug

4 Oktober 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Konrad-Adenauer-Stiftung: „AfD verhält sich verfassungsfeindlich“

5 Oktober 2026

DSV-Star Vanessa Voigt trifft ungewöhnliche Entscheidung

5 Oktober 2026

Lidl-Gründer Dieter Schwarz ist nicht mehr reichster Deutscher

5 Oktober 2026

„Rosenheim-Cops“-Urgestein will ZDF-Serie nicht verlassen

5 Oktober 2026

Neueste Beiträge

Nobelpreis der Medizin geht auch an die Deutschen Hegemann und Nagel

5 Oktober 2026

Solange können Kunden noch ihre Punkte einlösen

5 Oktober 2026

Diese drei Modelle streicht der Konzern bis 2027

5 Oktober 2026

Recent Posts

  • Otto Waalkes veröffentlicht sein erstes Kinderbuch mit Ottifanten
  • Konrad-Adenauer-Stiftung: „AfD verhält sich verfassungsfeindlich“
  • DSV-Star Vanessa Voigt trifft ungewöhnliche Entscheidung
  • Lidl-Gründer Dieter Schwarz ist nicht mehr reichster Deutscher
  • „Rosenheim-Cops“-Urgestein will ZDF-Serie nicht verlassen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.