Im Spätsommer
Handel startet Verkauf von Weihnachtsgebäck
27.08.2026 – 09:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Obwohl die Tage vielerorts noch Temperaturen um die 27 Grad Celsius liegen, gibt es im Einzelhandel schon jetzt weihnachtliche Süßigkeiten.
In vier Monaten ist Weihnachten. Aus diesem Grund startet Aldi Nord heute mit dem Verkauf von Weihnachtsartikeln. Kunden finden neben Kaffee und Saft nun auch Gewürzspekulatius, Lebkuchen, Stollen und Dominosteine in den Regalen. Und auch bei Kaufland gibt es bereits derartige Artikel im Angebot. Bei Rewe können Kunden zumindest schon Backmischungen für Vanillekipferl oder Schokoplätzchen kaufen.
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Jeder Vierte fühlt sich gestört
Dass der Handel schon so früh Weihnachtsartikel anbietet, kommt bei vielen nicht gut an. Mehr als die Hälfte (50,9 Prozent) der t-online-Leser lehnen Weihnachtsartikel vor November im Handel ab. Knapp ein Viertel (24,4 Prozent) fühlt sich durch die frühzeitige Platzierung derartiger Artikel beim Discounter oder im Supermarkt sogar gestört. Knapp jedem sechsten (13,5 Prozent) ist es egal. Lediglich 5,5 Prozent finden „das in Ordnung – wer früh kaufen möchte, soll die Möglichkeit haben.“ Die Umfrage fand Ende Juli online statt. Teilgenommen haben 7.308 t-online-Leser.

Die Einstellung siegelt sich auch im Einkaufsverhalten wider. In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov gaben 45 Prozent der 2.021 Befragten an, erst ab November Weihnachtsgebäck zu kaufen. 20 Prozent greifen erst ab Dezember. Lediglich 4 Prozent kaufen schon im August, 5 Prozent im September. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) kann mit Dominosteinen, Spekulatius und Co. gar nichts anfangen und verzichtet auf den Kauf.
Immer früher?
Rewe erklärt auf Nachfrage von t-online: „Das häufig geäußerte und auch von Medien verbreitete Gefühl, dass diese Produkte jedes Jahr früher in die Supermärkte kommen, ist nicht zutreffend.“