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Vorwürfe gegen TCL und Roku: Software-Updates sollen Fernseher lahmlegen

wochentlich.deBy wochentlich.de6 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Vorwürfe gegen TCL und Roku: Software-Updates sollen Fernseher lahmlegen
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Vorwürfe gegen TV-Hersteller

Sammelklage: Software-Updates legen Fernseher lahm


06.05.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.

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Fernseher mit TCL-Logo (Symbolbild): Der Hersteller soll mit fehlerhaften Updates zahlreiche TV-Geräte zerstört haben. (Quelle: Copyright: xmonticellox via imag/imago)

Besitzer von TCL-Fernsehern mit Roku-Software haben eine Sammelklage eingereicht. Sie werfen den Firmen vor, Geräte durch Updates unbrauchbar gemacht zu haben.

Gegen das Software-Unternehmen Roku und den TV-Hersteller TCL ist in den USA eine Sammelklage eingereicht worden. Das berichtet unter anderem das US-Magazin „Cnet“. In dem Papier, das dem US-Bezirksgericht für den Central District of California übergeben worden sei, werde den Herstellern vorgeworfen, Fernseher durch Software-Updates beschädigt zu haben.

Die Software-Aktualisierungen seien „wiederholt fehlerhaft“ und beeinträchtigten die Funktion der Geräte erheblich, heißt es in der Klageschrift. Fernseher könnten nach Updates etwa kein Bild mehr anzeigen, in Neustart-Schleifen hängen bleiben oder komplett ausfallen.

Betroffen seien unter anderem TV-Modelle der Roku Select Series, der Roku Plus Series und der TCL-Roku-TVs der Serien 3, 4, 5 und 6 mit dem Betriebssystem Roku OS. Auf diesen Geräten steuere das Roku-Betriebssystem zentrale Funktionen wie den Startvorgang und die Bildausgabe.

Die Hauptklägerin gibt in der Klageschrift an, ihr Fernseher habe nach wenigen Jahren zunächst Fehlfunktionen gezeigt und später gar nicht mehr funktioniert. Auch ein Ersatzgerät sei nach kurzer Zeit ausgefallen. Reparaturen oder Ersatz habe der Hersteller nicht übernommen.

Zudem wird den Unternehmen vorgeworfen, bekannte Probleme nicht ausreichend behoben zu haben. Hinweise darauf seien unter anderem Support-Seiten und zahlreiche Beschwerden von Nutzern.

Die Sammelklage beziehe sich auf Fernseher, die nach dem 16. Dezember 2024 gekauft worden seien. Das betreffe Millionen Haushalte, heißt es. Roku bezeichnet die Vorwürfe laut „Cnet“ als unbegründet. TCL habe sich zu den Vorwürfen nicht äußern wollen.

Ob auch Geräte in Deutschland betroffen sind, ist nicht bekannt, aber unwahrscheinlich. Die meisten der in der Klageschrift genannten Modelle wurden vorrangig für den US-Markt produziert. Hierzulande verkauft TCL seine Fernseher überwiegend mit anderen Betriebssystemen wie etwa Google TV.

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