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You are at:Home»Lifestyle»Verkehrsminister Duffy startet Kampagne gegen Pyjama-Flugreisende
Lifestyle

Verkehrsminister Duffy startet Kampagne gegen Pyjama-Flugreisende

wochentlich.deBy wochentlich.de27 November 2025Keine Kommentare3 Mins Read
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Verkehrsminister Duffy startet Kampagne gegen Pyjama-Flugreisende
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„Verrohung der Höflichkeit“

US-Verkehrsminister wettert gegen Passagiere im Schlafanzug


Aktualisiert am 27.11.2025 – 07:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

US-Verkehrsminister Sean Duffy spricht. Im Hintergrund hört Vizepräsident JD Vance seiner Rede zu. (Quelle: IMAGO/Aaron Schwartz – Pool via CNP/imago)

In einer Zeit, in der die USA viele Probleme plagen, hat sich der Verkehrsminister einen seltsamen Kampf auf die Agenda geschrieben. Es geht um die Kleiderordnung.

US-Verkehrsminister Sean Duffy hat eine Botschaft an seine amerikanischen Mitbürger gerichtet, die überrascht. Bei einem Auftritt am Flughafen Newark in New Jersey sagte Duffy, er habe eine „Verrohung der Höflichkeit“ unter Flugreisenden festgestellt. Er starte deshalb eine sogenannte „Höflichkeitskampagne“, um mehr Rücksicht und Geduld während des dichten Reiseverkehrs in der Ferienzeit einzufordern. Dazu gehöre auch, nicht in Pyjama und Schlappen am Flughafen aufzutauchen, so Duffy.

Der Minister forderte Reisende auf: „Bitte und Danke zu unseren Piloten und Flugbegleitern zu sagen“ und sich „mit einem gewissen Respekt“ zu kleiden. „Ob es nun eine Jeans und ein ordentliches Hemd ist. Ich würde die Leute dazu ermutigen, sich vielleicht ein bisschen besser anzuziehen, was wiederum dazu beiträgt, dass wir uns ein bisschen besser benehmen“, sagte er. „Versuchen wir, keine Hausschuhe und Pyjamas zu tragen, wenn wir zum Flughafen kommen. Ich denke, das wäre positiv.“

Nicht nur der „normale“ Amerikaner wird hier in die Verantwortung genommen. Auch Stars. Vor einigen Jahren hatte zum Beispiel ein Foto von Ed Sheeran Aufregung ausgelöst. Der britische Superstar war fotografiert worden, wie er in einer klassischen karierten Schlafanzughose zum Flieger in Los Angeles ging. Auf die Diskussionen darüber antwortete er mit den Worten: „Es ist einfach so gemütlich, ich könnte den ganzen Tag im Schlafanzug herumhängen.“

Was für viele eine Frage der Gemütlichkeit ist, empfindet die Knigge-Expertin Diane Gottsman als Affront. Sie sagte Fox News: „Aus Etikette-Sicht sollten Pyjamas der Privatsphäre des eigenen Zuhauses oder Hotelzimmers vorbehalten sein, wo man sich entspannt, und nicht in einem öffentlichen Raum getragen werden.“

Aber Minister Duffy ging es nicht nur um die Etikette. Er forderte Passagiere außerdem dazu auf, anderen Reisenden zu helfen, die beispielsweise Schwierigkeiten haben, ihr Gepäck in die oberen Ablagefächer zu heben. Das sei „einfache Höflichkeit und ein Zeichen von Anstand, wenn diejenigen von Ihnen, die kräftiger sind und vielleicht sogar Hanteltraining machen, dann zugreifen“.

Höflichkeit zurückzubringen, verbessere seiner Meinung nach das Reiseerlebnis für alle, sagte Duffy in einem Interview mit Fox News. Seine Initiative ist eine Reaktion auf einen Anstieg von Zwischenfällen an Bord um 400 Prozent seit 2019 – von störendem Verhalten bis hin zu Gewalt, wie Daten der Bundesluftfahrtbehörde FAA zeigen.

Fast jeder fünfte Flugbegleiter berichtete laut der Angaben der Transportsicherheitsbehörde TSA im Jahr 2021 von einem körperlichen Vorfall, während die Meldungen über gewalttätige Passagiere im Jahr 2024 weiterhin über dem Niveau vor der Pandemie lagen.

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