Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Was die Kölner Sängerin verkauft

12 September 2026

Bas stellt längere Übergangsfristen in Aussicht

12 September 2026

Hamilton bangt um Start – Unfall vor Qualifying

12 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Tullauer Pappen insolvent – nach fast 150 Jahren
Finanzen

Tullauer Pappen insolvent – nach fast 150 Jahren

wochentlich.deBy wochentlich.de12 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Kosten zu hoch

Pappenproduzent insolvent – nach fast 150 Jahren


Aktualisiert am 12.09.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Werk der Tullau Pappen in Tullau (Kreis Schwäbisch Hall): Die Ursprünge der Firma reichen zurück ins 17. Jahrhundert. (Quelle: Screenshot/pappen.de)

Die energieintensive Papierindustrie in Deutschland steht unter Druck. Nun rutscht der nächste Traditionsbetrieb in die Zahlungsunfähigkeit.

Nach fast 150 Jahren am Standort Tullau in Baden-Württemberg ist das Familienunternehmen Tullau Pappen in finanzielle Schieflage geraten – und hat vor dem Amtsgericht Heilbronn Insolvenz angemeldet. Das berichtet der SWR. Hauptursache seien stark gestiegene Energiekosten. Neben dem Tullauer Hauptsitz im Landkreis Schwäbisch Hall ist auch der Standort Trauchgau im bayerischen Oberallgäu gefährdet.

An beiden Standorten arbeiten jeweils 45 Mitarbeiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter Tibor Braun setzt auf den Erhalt der Standorte und der Arbeitsplätze. Eine Option sei der Verkauf der gesamten Firmengruppe oder von Teilen davon. Die Chancen dafür stünden nicht schlecht, auch wenn die Papier- und Pappenbranche unter erheblichem Wettbewerbs- und Preisdruck stehe. Erst in dieser Woche war bekannt geworden, dass die Papierfabrik Schleipen Paper aus Bad Dürkheim nach 289 Jahren den Betrieb einstellen muss.

„Tullau Pappen hat sehr namhafte Kunden und Abnehmer“, sagte Insolvenzverwalter Braun dem SWR. „Da gibt es auch Abhängigkeiten. Es ist ein Vorteil, wenn man etwas produziert, was andere nicht können. Da ist ein solcher Betrieb nicht einfach austauschbar, was auch ein Vorteil in der Krise sein kann. Die Kunden bleiben an der Stange.“ Hauptziel bleibe aber, die Ansprüche der Gläubiger zu erfüllen.

  • Schlimmstes Halbjahr seit 2013: Pleitewelle rollt – Zahl der Insolvenzen steigt deutlich
  • Evonik: Chemiekonzern schließt deutsche Standorte

Tullauer Pappen produziert aktuell weiter

Geschäftsführer Matthias Kurz hofft, dass es Tullauer Pappen noch aus eigener Kraft aus der Insolvenz schafft. „Es sind aber denkbar schlechte Rahmenbedingungen, weil die Energiekosten rasant gestiegen sind“, sagte Kurz dem SWR. Insbesondere die hohen Preise für Strom, Gas und Öl hätten die beiden energieintensiven Betriebe in Baden-Württemberg und Bayern ins Straucheln gebracht. Hinzukämen teure Zukaufverpflichtungen für CO2-Zertifikate.

Die Mitarbeitenden beider Gesellschaften seien in Betriebsversammlungen von der Geschäftsleitung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter über die eingeleiteten Verfahren informiert worden. „Ihre Vergütungsansprüche sind über das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlte Insolvenzgeld abgesichert. Diese Absicherung besteht bis einschließlich Oktober 2026″, heißt es in einer schriftlichen Erklärung. Aktuell werde an beiden Standorten weiterproduziert.

Es ist nicht die erste Krise, die Tullauer Pappen durchstehen muss. Während der Corona-Pandemie 2020 brach der Altpapiermarkt ein, die Mitarbeiter mussten in Kurzarbeit. 2024 richtete ein großer Brand in einer Betriebshalle einen Schaden von rund einer halben Million Euro an. Die Anfänge des Unternehmens gehen zurück auf den Erwerb der Tullauer Mühle 1878 durch Firmengründer Christian Räuchle. Die Mühle im Ort ist bereits seit 1650 in Betrieb.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

EZB ringt mit Zins-Dilemma – wie teuer wird es für alle?

12 September 2026

Verivox erwartet 20 Prozent mehr zum Jahreswechsel

12 September 2026

Depot mit Aktien und Fonds geerbt? So berechnen Sie die Erbschaftsteuer

12 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Bas stellt längere Übergangsfristen in Aussicht

12 September 2026

Hamilton bangt um Start – Unfall vor Qualifying

12 September 2026

EZB ringt mit Zins-Dilemma – wie teuer wird es für alle?

12 September 2026

Barbara Schöneberger fasziniert mit neuem Bild: „Ist aber echt“

12 September 2026

Neueste Beiträge

Yacht sendet vor Wangerooge „Mayday“

12 September 2026

Institut räumt mit gefährlichen Mythen auf

12 September 2026

Derby-Held Rouwen Hennings im Interview

12 September 2026

Recent Posts

  • Was die Kölner Sängerin verkauft
  • Bas stellt längere Übergangsfristen in Aussicht
  • Hamilton bangt um Start – Unfall vor Qualifying
  • EZB ringt mit Zins-Dilemma – wie teuer wird es für alle?
  • Barbara Schöneberger fasziniert mit neuem Bild: „Ist aber echt“

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.