Begleiter müssen zusehen
Urlaub in Südtirol endet für Deutschen tragisch
18.05.2026 – 08:05 UhrLesedauer: 1 Min.
Schock auf einer Mountainbike-Strecke in Südtirol: Plötzlich stürzt ein Deutscher in die Tiefe. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod – mit traurigem Ende.
Ein 76 Jahre alter Urlauber aus Baden-Württemberg ist in Südtirol beim Mountainbiken tödlich verunglückt. Der Unfall geschah demnach am Sonntagmittag in der Gemeinde Partschins im Vinschgau, wie der italienische Rundfunk Rai und die Zeitung „Il Dolomiti“ übereinstimmend berichteten.
Der Mann war demnach mit seinem Mountainbike auf einem Wanderweg unterwegs, als er an einer weniger steilen Stelle rund zwei Meter über den Weg hinaus in die Tiefe stürzte und regungslos liegenblieb. Seine Begleiter begannen den Berichten zufolge sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Auch später eintreffende Sanitäter führten die Wiederbelebungsversuche fort – am Ende konnte ein Notarzt jedoch nur noch den Tod des deutschen Seniors feststellen.
Südtirol: Medizinischer Notfall könnte Sturz ausgelöst haben
Einsatzkräfte der Bergrettung brachten den Leichnam ins Tal. Die unter Schock stehenden Begleiter mussten von Notfallseelsorgern betreut werden. Zur Ursache des Unglücks gab es zunächst keine gesicherten Informationen. Allerdings wird ein medizinischer Notfall als Auslöser des Sturzes nicht ausgeschlossen.
Partschins liegt in der Südtiroler Provinz Bozen und hat knapp 4.000 Einwohner. Bei Wanderern ist die Region beliebt. Der Partschinser Wasserfall mit einer Fallhöhe von 97 Metern gilt als einer der schönsten in den Alpen.
