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Vorstellungsgespräch per Video: Das sind die Erfolgstipps


Aktualisiert am 23.07.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 3 Min.

Jobsuche: Ein Videocall kann als Vorstellungsgespräch genutzt werden. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/BENIS ARAPOVIC/imago)

Das Vorstellungsgespräch per Video gewinnt an Bedeutung, denn es ist praktisch und ortsungebunden. Welche Tipps führen zum Erfolg? Ein Überblick.

In der Pyjamahose wird das Vorstellungsgespräch vor der Webcam zum Fiasko, doch nicht nur die Kleidung zählt. Gute Vorbereitung und Planung sind online genauso wichtig, wie bei einem Vor-Ort-Gespräch. Hier sind die besten Tipps für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch.

Basisvorbereitung der Geräte und Software

Um überhaupt ein digitales Vorstellungsgespräch führen zu können, braucht es funktionierende Soft- und Hardware. Wer hektisch kurz vor Gesprächsstart alles prüft, gerät unter Druck. Besser ist es, das Headset, Mikrofon und Lautsprecher schon vorher mit Freunden zu prüfen. Gleiches gilt für die Internetverbindung. Bricht das WLAN häufig ab, ist eine stabile LAN-Verbindung (mit einem Kabel) besser.

Bei der Kommunikationssoftware gibt das Unternehmen in der Regel die Plattform vor. Hier ist darauf zu achten, ein professionelles Profil zu erstellen. Fun-Namen oder peinliche Profilfotos gehören nicht dazu.

Die Kameraperspektive lässt sich bei den meisten Plattformen wie Google Meet vorher einstellen. Das macht Sinn, um nicht plötzlich in einer unangenehmen Großaufnahme zu erscheinen. Filter sind überflüssig, sie werden vom Gegenüber meist bemerkt. Wer einen potenziellen Arbeitnehmer wegen eines akuten Pickels ablehnt, ist als Arbeitgeber womöglich nicht die beste Wahl.

Tipp: Die ideale Einstellung ist frontal, wie bei einem Gespräch im echten Leben. Von unten und von oben gezeigt wirkt das Bild nicht professionell genug.

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Optimales Outfit für das Vorstellungsgespräch per Video

Der gemütliche Jogger ist für den Alltag geeignet, nicht aber fürs Bewerbungsgespräch. Die optimale Kleiderwahl sollte genauso ausfallen wie bei einem realen Gespräch vor Ort. Als Orientierungshilfe dient der Dresscode des Unternehmens: Wer sich bei einem hippen Start-up bewirbt, muss nicht unbedingt einen Anzug anziehen, bei einer Bank ist legere Kleidung allerdings nicht die richtige Wahl.

Der Hauptfokus bei der Kleiderwahl muss auf dem Oberteil liegen, denn das Unterteil verschwindet unter dem Schreibtisch. Bügelfalten, Flecken oder unpassende Größen sind tabu, sie lassen den Träger unprofessionell wirken.

Klar und direkt mit dem Gegenüber sprechen

Wer nicht im selben Raum sitzt, ist auf Technik angewiesen. Klare Aussprache ist wichtig, damit das Gesagte sicher beim Gegenüber ankommt. Bei der Sprechgeschwindigkeit macht es Sinn, eher ruhig und langsam zu bleiben. Hektische und gehetzte Sätze kommen via Videogespräch oft schlecht an und hinterlassen Verständnislücken.

Wenn das Gegenüber spricht, sollte man aufmerksam zuhören, den Augenkontakt aufrecht halten und gelegentlich nicken. Es macht einen guten Eindruck, bei längeren Berichten Notizen zu erstellen. Sie zeigen, dass sich der Bewerber mit dem Gesagten auch nach dem Gespräch noch auseinandersetzen möchte.

Entspannung im Videocall kommt gut an

Ein Bewerbungsgespräch macht nervös, dabei ist Entspannung sehr wichtig. Über die Kamera kann das Gegenüber genau sehen, ob jemand mit den Händen tippelt, mit den Füßen zappelt oder den Stift hektisch hin und her dreht.

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