„Werde pausieren“
Nach WM-Aus: Senegalese boykottiert Nationalelf
02.07.2026 – 09:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Denkbar ungünstig lief das Sechzehntelfinale für den Senegal. Das hat jetzt mindestens für einen Spieler Konsequenzen.
Bis zur 86. Spielminute stand es im Sechzehntelfinale der Fußball-WM zwischen dem Senegal und Belgien 2:0 für die Afrikaner. Nichts, aber auch gar nichts deutete darauf hin, dass die Belgier noch in das Spiel zurückfinden – doch dann begann die Schlussphase. Die Europäer erzielten zwei Tore und retteten sich in die Verlängerung.
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Diese entschied Belgien durch ein spätes Foulelfmetertor für sich, damit war das Ausscheiden des Senegals perfekt. Pape Gueye, zentraler Mittelfeldspieler der Westafrikaner, äußerte sich danach bei Instagram: „Ich werde später noch ein paar Worte zu unserem Ausscheiden sagen. Aber heute kündige ich an, dass ich in der Nationalmannschaft pausieren werde, solange dieses Trainerteam im Amt ist.“
Gueye kam in jedem Spiel auf Einsatzzeit
Damit kritisiert der Spieler des spanischen Erstligisten FC Villarreal ganz deutlich das Trainerteam um Cheftrainer Pape Thiaw. Was er genau am Trainer bemängelt, verrät der 27-Jährige in seinem Storyposting nicht. Im Sechzehntelfinale wurde Gueye nach 66 Minuten ausgewechselt und durch Lamine Camara ersetzt. Eventuell war er mit seiner Auswechslung und damit, dass er als erster Spieler ausgetauscht wurde, nicht einverstanden.
Gueye spielte in jedem der vier WM-Spiele für den Senegal, allerdings keines über die vollen 90 Minuten. Gegen Frankreich (83. Minuten), Norwegen (54.) und Belgien (66.) gehörte er zur Stammelf und wurde ausgewechselt, gegen den Irak (56.) wurde er eingewechselt. Das war auch Gueyes bestes Spiel, nach Einwechslung erzielte er beim 5:0-Sieg zwei Tore und bereitete eins vor.
