Bruchgefahr beim Treten
Cube ruft fünf E-Bike-Modelle zurück
15.05.2026 – 13:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Bruchgefahr bei Cube: Der Fahrradhersteller ruft fünf E-Bike-Modelle zurück. Weil die Kurbeln versagen können, drohen Stürze.
Der Fahrradhersteller Cube ruft mehrere E-Bike-Modelle des Jahrgangs 2026 zurück. Ein fehlerhaftes Bauteil im Antrieb kann während der Fahrt versagen: An den verbauten „Acid Carbon Hybrid Kurbelarmen“ kann der Aluminium-Gewindeeinsatz an der Pedalaufnahme herausbrechen. Wer in diesem Moment in die Pedale tritt, riskiert Stürze und Verletzungen. Cube empfiehlt Besitzern daher, die betroffenen Räder ab sofort nicht weiterzunutzen.
Diese fünf Modellreihen sind betroffen
Der Rückruf betrifft ausschließlich E-Bikes aus dem Modelljahr 2026, die Händler vor dem 8. Mai 2026 ausgeliefert haben. Die betroffenen Komponenten stecken in den folgenden fünf Modellreihen:
- Stereo Hybrid
- Reaction Hybrid
- AMS Hybrid
- Kathmandu Hybrid
- Nuroad Hybrid
Ob das eigene E-Bike unter den Rückruf fällt, lässt sich über die Rahmennummer ermitteln. Sie befindet sich direkt am Tretlager des Rades. Besitzer können die Nummer auf der Rückrufseite des Herstellers in ein dafür bereitgestelltes Online-Prüftool eingeben.
Zwei Wege für den Austausch im Fachhandel
Den Austausch des defekten Bauteils übernehmen ausschließlich autorisierte Cube-Fachhändler. Betroffene Kunden können zwischen zwei Optionen wählen:
- Dauerhafter Wechsel auf Aluminium: Das Rad erhält dauerhaft Kurbelarme aus Aluminium. Als Ausgleich für den Materialwechsel erhalten Kunden ein Frontlicht im Wert von rund 150 Euro.
- Vorläufiger Wechsel mit Wartezeit: Der Händler montiert zunächst Kurbeln aus Aluminium. Sobald neue, fehlerfreie Carbon-Kurbeln verfügbar sind, werden sie eingebaut. Für diese Option nennt Cube eine voraussichtliche Lieferzeit von rund zwölf Monaten.
Unabhängig davon, wie die Betroffenen sich entscheiden: Der Hersteller rät dringend dazu, den Rückruf zeitnah über einen autorisierten Fachhändler abzuwickeln.
