Stinkende Attacke in Hamburg
Restaurant berichtet von Buttersäure-Anschlag
19.08.2026 – 05:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Restaurant in Hamburg-Ottensen berichtet von einer Buttersäure-Attacke vor dem Laden. Die Betreiber sind ratlos.
Buttersäure vor einem Lokal, Sachschaden an Tischen und Bänken, ratlose Betreiber: In Hamburg-Ottensen soll es am Montagabend (17. August) zu einem Vorfall gekommen sein, der das Team des Restaurants „Ribatejo“ laut eigenen Angaben weiterhin vor ein Rätsel stellt.
Wie das Lokal auf Instagram mitteilte, wurde Buttersäure (Butansäure) im Außenbereich vor dem Laden verteilt. Laut Angaben des Restaurants wurde der Vorfall von der Polizei aufgenommen und bestätigt, auch die Feuerwehr sei vor Ort gewesen. Buttersäure gilt als gesundheitsschädlich und gefährlich. Nach eigenen Angaben hat sich das Restaurant-Team direkt um die Situation gekümmert. Das Team betont zudem, der Vorfall habe sich ausschließlich draußen vor dem Laden abgespielt und nicht im Innenraum – Gäste müssten sich daher keine Sorgen machen, weiterhin ins Lokal zu kommen.
„Ribatejo“-Team kann sich den Vorfall mit Buttersäure nicht erklären
Durch die Attacke sind nach Angaben des Restaurants Sachschäden entstanden. Auf den vom Lokal veröffentlichten Fotos sind unter anderem verfärbte Tischplatten sowie sichtbare Flecken auf einer roten Fläche zu erkennen. Auch Bänke und Sitzmöbel im Außenbereich sind den Aufnahmen zufolge in Mitleidenschaft gezogen worden.
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Das „Ribatejo“-Team zeigte sich in seinem Beitrag sichtlich betroffen und schrieb, man wisse ehrlich gesagt nicht, wie man sich das erklären solle. Man könne nicht nachvollziehen, warum jemand so etwas tue. Neben dem Sachschaden bedeute der Vorfall auch eine zusätzliche Belastung – gerade in einer Zeit, in der es für kleine Betriebe ohnehin nicht einfach sei.
Das Restaurant bat in seinem Beitrag öffentlich um Mithilfe: Wer am Montagabend in Ottensen oder der näheren Umgebung etwas Verdächtiges beobachtet habe – etwa eine Person mit einer Sprühflasche oder einen ungewöhnlichen beziehungsweise sehr starken Geruch –, solle sich melden. Auch kleine Hinweise könnten laut dem Team helfen. Der Beitrag wurde in den sozialen Medien vielfach geteilt, zahlreiche Nutzer reagierten mit Bestürzung und Anteilnahme auf den Vorfall.