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Finanzen

Renten steigen 2026: So viel mehr Geld soll es geben

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Renten steigen 2026: So viel mehr Geld soll es geben
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Tabelle zeigt

So viel mehr Rente könnten Sie 2026 bekommen


Aktualisiert am 04.01.2026 – 08:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Rentnerpaar sichtet ein Dokument: Auch 2026 gibt es wieder ein Rentenplus.Vergrößern des Bildes

Rentnerpaar sichtet ein Dokument: Auch 2026 gibt es wieder ein Rentenplus. (Quelle: stockphotodirectors/getty-images-bilder)

Zum 1. Juli 2026 sollen die Renten erneut deutlich steigen. t-online hat ausgerechnet, was die aktuelle Prognose für Sie in Euro und Cent bedeutet.

Auch 2026 dürfen die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland wieder eine Erhöhung ihrer Bezüge erwarten. Zum 1. Juli könnten die Renten bundesweit um 3,73 Prozent steigen, wie aus dem Rentenversicherungsberichts 2025 hervorgeht. Trifft die Prognose zu, läge die Rentenanpassung 2026 auf demselben Niveau wie in diesem Jahr. 2025 waren die Renten um 3,74 Prozent gestiegen.

Wichtig: Es handelt sich bisher nur um eine erste Berechnung. Endgültig festgelegt wird das Rentenplus immer erst im Frühjahr, wenn alle Daten zur Lohnentwicklung vorliegen. Nach dieser richtet sich die Rentenerhöhung maßgeblich.

Steigt das Einkommen der Arbeitnehmer, steigen auch die Altersbezüge der Rentner. Das liegt daran, dass die gesetzliche Rente auf dem sogenannten Umlageverfahren basiert. Wer derzeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, zahlt also mit seinen Rentenbeiträgen die gesetzliche Altersversorgung der aktuellen Rentner – die Beiträge werden umgelegt. Mehr zur jährlichen Rentenanpassung lesen Sie hier.

Doch was bedeutet das nun avisierte Plus von 3,73 Prozent konkret? Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, was diese Erhöhung in Euro und Cent für verschiedene Rentenhöhen bringen würde:

In der Vergangenheit gab es auch Jahre, in denen Rentner mit Nullrunden leben mussten, weil die Bruttolöhne gesunken waren – zuletzt war das beispielsweise 2021 in Westdeutschland der Fall. Seit 2024 werden die Renten bundeseinheitlich angepasst.

Sinken können die Renten übrigens nicht. Das verhindert eine spezielle Schutzklausel: Die theoretisch nötige Senkung wird in den folgenden Jahren mit möglichen Erhöhungen verrechnet. Sie fallen dann geringer aus. Grundlage ist der sogenannte Nachholfaktor.

Beim Rentenniveau handelt es sich um einen statistischen Wert, der beschreibt, wie hoch die Rente eines Durchschnittsrentners im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen ist. Liegt das Rentenniveau bei 48 Prozent, bedeutet das: Nach 45 Beitragsjahren erhalten Rentner, die 45 Jahre zum Durchschnittsentgelt gearbeitet haben, 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes, der dann aktuell gilt.

Ohne eine solche Haltelinie sinkt das Rentenniveau, weil immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentnern gegenüberstehen. Schreibt man das Rentenniveau hingegen gesetzlich fest, während sich der demografische Wandel fortsetzt, bedeutet das für Arbeitnehmer höhere Rentenbeiträge. Dem will die Bundesregierung entgegenwirken, indem sie das feste Rentenniveau über Steuermittel finanziert.

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