WM-Übertragung in der Gastronomie

Public Viewing kostet Wirte fast 300 Euro

Aktualisiert am 18.06.2026 – 15:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Fans im Biergarten: Public Viewing wird für Wirte schnell teuer. (Quelle: Christoph Wojtyczka/imago)

Bars und Restaurants brauchen für die öffentliche WM-Übertragung eine kostenpflichtige Lizenz. Telekom und Sky haben dafür ein gemeinsames Angebot – mit Kosten, die variieren können.

Telekom und Sky bieten gemeinsam den sogenannten GastroPass an – für einmalig 299 Euro netto, gültig vom 1. Juni bis 31. August 2026. Das Paket umfasst nach Angaben von Sky alle 104 Spiele über MagentaTV sowie das Sky-Sportprogramm für drei Monate. Für jeden weiteren Bildschirm fallen zusätzlich 49 Euro netto an.

Für wen gilt der GastroPass?

Die öffentliche Übertragung in einer Gaststätte unterliegt anderen Regeln als die private Nutzung zu Hause. Die Industrie- und Handelskammer Köln erklärt: Eine Übertragung gilt als kommerziell, wenn sie Teil einer wirtschaftlichen Tätigkeit ist.

Die WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Wegen der Zeitverschiebung werden einige Spiele zu aus deutscher Sicht nächtlichen Uhrzeiten ausgetragen. Für Betriebe kann das Auswirkungen auf Öffnungszeiten und Personalplanung haben.

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