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Probleme mit E-Call-Notrufsystem – Update nötig

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Probleme mit E-Call-Notrufsystem – Update nötig
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Update nötig

Notruf-Probleme: Ford ruft Tausende Autos zurück


03.06.2026 – 17:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ford Mondeo: Das Mittelklassemodell ist als eines von mehreren vom Rückruf betroffen. (Quelle: Ford/dpa)

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Bei mehreren Ford-Modellen kann das automatische Notrufsystem ausfallen. Betroffene Halter müssen für ein Softwareupdate in die Werkstatt.

Ford ruft zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstatt. Bei mehreren Modellreihen kann es zu Problemen mit dem gesetzlich vorgeschriebenen E-Call-Notrufsystem kommen.

Darüber berichtete zunächst das Fachmagazin „Auto Motor und Sport“. Demnach müssen europaweit rund 58.000 Fahrzeuge überprüft werden. In Deutschland sind nach Herstellerangaben rund 16.800 Fahrzeuge betroffen.

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) können Fehlfunktionen in der Telematik-Steuereinheit dazu führen, dass das E-Call-System ausfällt. Über dieses System wird bei schweren Unfällen automatisch ein Notruf abgesetzt und die Position des Fahrzeugs an die Rettungsleitstelle übermittelt. Auch weitere vernetzte Funktionen können beeinträchtigt sein.

Frühere Softwareaktualisierung offenbar nicht überall erfolgreich

Das Problem ist laut Hersteller nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr hatte Ford eine Softwareaktualisierung bereitgestellt, um mögliche Störungen zu beheben. Das Update wurden aber offenbar bei einem Teil der Fahrzeuge nicht korrekt vom Telematik-Steuergerät verarbeitet.

Dadurch kann es dazu kommen, dass das E-Call-System nicht ordnungsgemäß arbeitet. Betroffen sein können demnach auch weitere digitale Dienste. Dazu zählen etwa die Steuerung bestimmter Fahrzeugfunktionen per App, Fernstartfunktionen sowie Verkehrs- und Online-Dienste.

Diese Fahrzeuge können betroffen sein

Nach Angaben des KBA betrifft der Rückruf Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 14. August 2018 bis zum 15. Oktober 2024. Die Behörde nennt die Modelle Kuga, Puma S-Max, Explorer, Galaxy, Mondeo, Focus.

Der Ford S-Max II beim TüvVergrößern des Bildes
S-Max: Seine Produktion wurde 2023 eingestellt. (Quelle: Ford/Ford/dpa/dpa)

Der Hersteller nennt laut „Auto Motor und Sport“ teilweise andere Modellreihen. Dort werden unter anderem Puma, Kuga, Mondeo, S-Max und Transit aufgeführt. Auch bei der Zahl der betroffenen Fahrzeuge gibt es unterschiedliche Angaben. Während Ford von rund 16.800 Fahrzeugen in Deutschland spricht, nennt das KBA 11.793 Fahrzeuge. Eine Erklärung für die Abweichungen liegt bislang nicht vor.

Halter werden angeschrieben

Die Behebung des Problems erfolgt über eine Aktualisierung der Software des Telematik-Steuergeräts. Dafür müssen die betroffenen Fahrzeuge in die Werkstatt. Nach Angaben des Herstellers soll die Maßnahme weniger als zwei Stunden dauern.

Ford führt die Maßnahme unter dem Aktionscode 26C13 durch und will die betroffenen Fahrzeughalter schriftlich informieren. Wer bereits vorher prüfen möchte, ob sein Fahrzeug betroffen ist, kann dies anhand der Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) beim Hersteller überprüfen.

Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 16563R. Derzeit wird zudem geprüft, ob die Rückrufaktion behördlich überwacht wird.

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