Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Kraftklub und Die Ärzte schlagen Alarm wegen Wucherpreisen für Tickets

22 Juli 2026

Sänger Luís Represas gestorben | Euronews

22 Juli 2026

Clarenbachkanal in Lindenthal von giftigen Blaualgen befallen

22 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Krankenkassen dürfen bald ungefragt anrufen
Finanzen

Krankenkassen dürfen bald ungefragt anrufen

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Krankenkassen dürfen bald ungefragt anrufen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Neue Regelung

Krankenkasse darf bald anrufen – droht Druck beim Krankengeld?


28.05.2026 – 07:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine kranke Frau am Telefon: Krankenkassen sollen mehr Rechte bekommen, Bezieher von Krankengeld zu kontaktieren. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Juanma Cuevas/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Wer Krankengeld bekommt, könnte bald von seiner Krankenkasse angerufen werden. Ein Widerspruch soll erst nach dem ersten Gespräch möglich sein.

Wenn ab kommendem Jahr Ihr Telefon klingelt, könnte Ihre Krankenkasse am anderen Ende der Leitung sein. Was harmlos klingt, hat einen ernsten Hintergrund – denn das Gespräch kann für Bezieher von Krankengeld unter Umständen unangenehme Folgen haben.

Möglich macht die Anrufe eine geplante Gesetzesänderung. Bislang gilt: Eine Krankenkasse darf die Bezieher von Krankengeld nur dann zu Themen wie Wiedereingliederung oder Arbeitsfähigkeit kontaktieren, wenn die Versicherten dieser Kontaktaufnahme zuvor ausdrücklich zugestimmt haben. In der Regel ist ein Anruf durch die Kasse unproblematisch. Wiederholt berichteten Sozialverbände in der Vergangenheit jedoch davon, dass Krankengeldbezieher von den Kassenmitarbeitern unter Druck gesetzt wurden, ihren Job zu kündigen, einen Rentenantrag zu stellen oder frühzeitig ihre Arbeit wiederaufzunehmen.

Zustimmungspflicht wird zu Widerspruchsrecht

Die bisherige Zustimmungspflicht war für die Versicherten somit ein wichtiges Schutzrecht. Doch das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sieht vor, die Zustimmungspflicht durch ein Widerspruchsrecht zu ersetzen.

Das bedeutet: Krankenkassen dürfen ihre Versicherten bald schriftlich, elektronisch, aber auch telefonisch kontaktieren, wenn diese Krankengeld erhalten oder der Bezug bevorsteht. Erst in diesem Gespräch müssen die Kassen die Versicherten informieren, dass diese die weitere Kontaktaufnahme untersagen können. „Im Falle eines Widerspruchs ist eine weitere Kontaktaufnahme unzulässig, soweit sie nicht zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung zwingend erforderlich ist“, heißt es im Gesetzesentwurf.

Begründet wird die Gesetzesänderung mit einer Verbesserung der Beratung durch die Krankenkassen. Gleichzeitig schwingen finanzielle Interessen mit: Die Auszahlung von Krankengeld ist einer der größten Kostenblöcke der gesetzlichen Krankenkassen: Rund 21,6 Milliarden Euro zahlten die Kassen hierfür im vergangenen Jahr.

„Zusätzlicher psychischer Druck“

Auf Ablehnung stößt die neue Regelung beim Sozialverband VdK. „Diese Änderung würde eine erhebliche Verschlechterung des Patientenschutzes darstellen“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele zu t-online. „Krankenkassen könnten nach der neuen Regelung Krankengeldbezieher am Telefon psychologisch und rechtlich unter Druck setzen, um eine schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erreichen.“ Viele Versicherte befänden sich während des Krankengeldbezugs in einer sehr vulnerablen Phase. „Unvorbereitete Anrufe der Krankenkasse erzeugen in dieser Situation nur zusätzlichen psychischen Druck.“

Noch handelt es sich beim GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz um einen Entwurf. Eine Verabschiedung durch den Bundestag steht aus, Änderungen sind somit weiterhin möglich.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Diese Anlagefehler kosten bis zu 2 Prozent Rendite

22 Juli 2026

Klebeband-Hersteller im Allgäu insolvent – 160 Jobs betroffen

22 Juli 2026

Deutscher Snack-Gigant greift US-Markt an

22 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Sänger Luís Represas gestorben | Euronews

22 Juli 2026

Clarenbachkanal in Lindenthal von giftigen Blaualgen befallen

22 Juli 2026

CDU/CSU-Fraktionsvorstand berät mit Merz und Söder

22 Juli 2026

Trump will angeblich Infantino als UN-Generalsekretär vorschlagen

22 Juli 2026

Neueste Beiträge

Diese Anlagefehler kosten bis zu 2 Prozent Rendite

22 Juli 2026

Tim Mälzer überrascht Manuela Wisbeck

22 Juli 2026

Heranwachsender nach Messerattacke auf Dorffest festgenommen

22 Juli 2026

Recent Posts

  • Kraftklub und Die Ärzte schlagen Alarm wegen Wucherpreisen für Tickets
  • Sänger Luís Represas gestorben | Euronews
  • Clarenbachkanal in Lindenthal von giftigen Blaualgen befallen
  • CDU/CSU-Fraktionsvorstand berät mit Merz und Söder
  • Trump will angeblich Infantino als UN-Generalsekretär vorschlagen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.