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Finanzen

Klebeband-Hersteller im Allgäu insolvent – 160 Jobs betroffen

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Klebeband-Hersteller im Allgäu insolvent – 160 Jobs betroffen
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Rund 160 Beschäftigte betroffen

Klebebandhersteller im Allgäu ist insolvent


Aktualisiert am 22.07.2026 – 08:28 UhrLesedauer: 2 Min.

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Klebeband (Symbolbild): Ein deutscher Mittelständler aus dieser Branche ist jetzt pleite. (Quelle: romaset/getty-images-bilder)

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Das Allgäuer Unternehmen beliefert Kunden in über 50 Ländern. Nun musste der Klebebandhersteller monta Insolvenz anmelden.

Die monta Klebebandwerk GmbH hat am 16. Juli 2026 beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Nach Angaben der „Allgäuer Zeitung“ sind rund 160 Beschäftigte von dem Verfahren betroffen.

Laut der Pressemitteilung von monta hat das Insolvenzgericht den Rechtsanwalt Marco Liebler aus München zum Gutachter bestellt. Dieser soll in einem ersten Schritt prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Eigenverwaltung vorliegen.

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Insolvenz bei Klebebandhersteller: Betrieb läuft vorerst weiter

Der Geschäftsbetrieb der insolventen monta Klebebandwerk GmbH soll der Pressemitteilung zufolge in vollem Umfang fortgeführt werden. Das Unternehmen beabsichtigt, sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens neu aufzustellen und den traditionsreichen Standort in Immenstadt sowie möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

„Die Eigenverwaltung bietet uns den geeigneten Rahmen, um die bereits eingeleitete Sanierung konsequent fortzuführen und monta nachhaltig neu aufzustellen. Dass Finanzierer, maßgebliche Gläubiger, Betriebsrat und Gesellschafter diesen Weg unterstützen, schafft hierfür eine gute Ausgangsbasis“, sagt Lars Böhrnsen, Geschäftsführer der monta Klebebandwerk GmbH.

Insolvente Firma zählt weltweit zu den führenden Herstellern

Die monta Klebebandwerk GmbH hat sich als mittelständisches Unternehmen im Allgäu etabliert. Die Ursprünge gehen laut der eigenen Unternehmensseite bis auf das Jahr 1855 zurück. Produziert wird am Standort seit 1856.

Das insolvente Traditionsunternehmen stellt Verpackungs- und Industrieklebebänder her. Nach eigenen Angaben zählt monta zu den weltweit führenden Herstellern und beliefert Kunden in mehr als 50 Ländern. Welche konkreten Ursachen zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt haben, ist derzeit unklar. Die Eigenverwaltung ermöglicht es der bisherigen Geschäftsführung, den Betrieb unter Aufsicht eines Sachwalters weiterzuführen und einen Sanierungsplan zu erarbeiten.

Derweil hat die Stellung des Insolvenzantrags keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftsbetriebe der ausländischen Tochtergesellschaften in Ungarn und in Rumänien.

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