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You are at:Home»Finanzen»Kauflaune bleibt weit unter 2025
Finanzen

Kauflaune bleibt weit unter 2025

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Oktober 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Unter Vorjahresniveau

Kauflaune der Deutschen sinkt

28.10.2026 – 10:08 UhrLesedauer: 2 Min.

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Einkaufsstraße in Frankfurt (Symolbild): Verbraucher halten sich trotz besserer Konjunkturaussichten mit größeren Anschaffungen zurück. (Quelle: IMAGO/Jochen Tack/imago)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Die Konsumstimmung in Deutschland verschlechtert sich erneut. Trotz etwas besserer Konjunkturaussichten bleiben die Verbraucher beim Geldausgeben zurückhaltend.

Der private Konsum kann wegen weiterhin verhaltener Kauflaune der Deutschen die Konjunktur nicht signifikant stützen. Die Konsumforschungsinstitute GfK und NIM prognostizieren in ihrer aktuellen Studie zum Konsumklima in Deutschland für den November sogar einen leichten Rückgang. Der Indikator wird derzeit mit -30,8 Punkten angegeben. Vor einem Jahr lag er noch bei -22,8 Punkten.

Sparneigung geht etwas zurück

„Die Konsumstimmung bleibt damit deutlich unter dem Vorjahresniveau“, konstatieren die Nürnberger Forscher. Zwar stiegen die Erwartungen hinsichtlich der Konjunktur – immerhin prognostizieren die Wirtschaftsforscher wieder Wachstum – und auch die Sparneigung geht leicht zurück. Dafür gehen die Anschaffungsneigung – also die Bereitschaft zum Kauf größerer Konsumgüter – und auch die Einkommenserwartungen zurück. Diese waren vor einem Monat regelrecht eingebrochen und gaben nun abermals leicht nach.

Verbraucher bleiben zurückhaltend

„Die Verbraucher blicken zwar zunehmend optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung, doch beim Blick in den eigenen Geldbeutel überwiegt weiterhin die Skepsis“, sagte der NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl. Trotz des erneut eingeführten Tankrabatts zeichne sich lediglich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab, nicht aber eine Verbesserung.

„Wachsende Inflationssorgen und verhaltene Einkommensaussichten bremsen die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, auch wenn die Sparneigung etwas sinkt“, sagte Bürkl. „Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung ist da, aber die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, zieht bislang noch nicht mit.“

Das Konsumklima wird seit 1974 in regelmäßigen Abständen und seit 1980 im monatlichen Turnus erhoben. Für die Studie wurden im Zeitraum von 1. bis 12. Oktober 2026 im Auftrag der EU-Kommission 2.000 Verbraucherinterviews geführt.

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