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Gesundheit

Jeden Tag eine Flasche Wein – das kann passieren

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Jeden Tag eine Flasche Wein – das kann passieren
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Vorsicht bei diesen Werten

Jeden Tag eine Flasche Wein: Das passiert mit dem Körper


Aktualisiert am 08.06.2026 – 17:36 UhrLesedauer: 3 Min.

Übermäßiger Alkoholkonsum: Ob Sie Rot- oder Weißwein trinken, ist dabei egal. Ausschlaggebend ist die Menge.Vergrößern des Bildes

Übermäßiger Alkoholkonsum (Symbolbild): Ob Sie Rot- oder Weißwein trinken, ist dabei egal. Ausschlaggebend ist die Menge. (Quelle: alvarez/getty-images-bilder)

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Ein Glas Wein am Wochenende gehört für viele dazu. Eine ganze Flasche am Tag stellt allerdings ein enormes Gesundheitsrisiko dar – vor allem für die Leber.

Wenn Sie regelmäßig Alkohol konsumieren, belasten Sie damit Ihre Leber – egal ob Sie Wein, Bier oder Schnaps trinken. Denn in der Leber wird ein Großteil des Alkohols abgebaut. In der Folge entstehen Schäden und Fetteinlagerungen in den Leberzellen.

Das Problem dabei ist: Diese Schäden machen sich zunächst nicht durch spürbare Beschwerden bemerkbar und werden daher oftmals lange übersehen. Ob jemand zu viel Alkohol trinkt, wird also häufig erst durch einen Blick auf die Leberwerte ersichtlich.

Wichtig

Trinken Sie jeden Tag eine Flasche Wein, handelt es sich bereits um starkes, risikobehaftetes Trinken. In diesem Fall steigt das Risiko für diverse Erkrankungen stark an.
Wenn Sie regelmäßig trinken, erhöht sich zudem die Wahrscheinlichkeit, eine Alkoholsucht zu entwickeln. Sprechen Sie daher unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie das Gefühl haben, den Alkohol zu brauchen.

Eine Flasche Wein: So viel Alkohol ist enthalten

Ob sich der eigene Alkoholkonsum bereits negativ auf die Leber auswirkt, hängt unter anderem davon ab, wie viel und wie oft Sie trinken und um welchen Alkohol es sich dabei handelt. Allgemein gilt: Je mehr und je häufiger Sie Alkohol konsumieren – egal welchen –, umso mehr steigt das Risiko für einen Leberschaden.

Wein enthält durchschnittlich zehn bis 15 Volumen-Prozent Alkohol und befindet sich damit im mittleren Bereich im Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken. Eine Flasche Wein (0,75 Liter) enthält 60 bis 90 Gramm reinen Alkohol. Früher galten zehn Gramm reiner Alkohol für Frauen (ein Glas) und 20 Gramm für Männer (zwei Gläser) als risikoarm. Doch heute geht man davon aus, dass es am besten für die Gesundheit ist, gar keinen Alkohol zu trinken. Denn bereits geringe Trinkmengen können das Risiko für Krankheiten erhöhen.

  • Lesen Sie auch: Warum Bauchschmerzen nach Alkohol ein Warnsignal sind

Welche Leberwerte sind durch Alkohol erhöht?

Die Leber leidet besonders unter regelmäßigem Alkoholkonsum. Trinken Sie über zwei oder mehr Wochen täglich mehrere Gläser Alkohol, macht sich das in bestimmten Leberwerten bemerkbar. Die Leberwerte stehen für verschiedene Stoffe, die aus der Leber kommen und im Blut nachweisbar sind. Dazu gehören:

  • Gamma-Glutamyltransferase (Gamma-GT oder GGT): Normalbereich bei Frauen unter 40 U/l, bei Männern unter 60 U/l)
  • Aspartat-Aminotransferase (AST): Normalbereich bei Frauen 10 bis 35 U/l, bei Männern 10 bis 50 U/l
  • Alanin-Aminotransferase (ALT): Normalbereich bei Frauen 10 bis 35 U/l, bei Männern 10 bis 50 U/l)

Sie werden auch Leberenzyme genannt und sind durch regelmäßigen Alkoholkonsum erhöht. Andere Parameter sind etwa der CDT-Wert oder der MCV-Wert. Mehr Informationen zu den Leberwerten und wie Alkohol sie beeinflusst, erfahren Sie in diesem Artikel.

Hoher GGT-Wert trotz seltenem Alkoholkonsum?

Auch kleine Mengen Alkohol können Ihren GGT-Wert erhöhen, wenn sie innerhalb von 24 Stunden vor einem GGT-Test konsumiert wurden. Allerdings haben Menschen, die häufig erhebliche Mengen Alkohol trinken, im Allgemeinen einen höheren GGT-Wert als Menschen, die weniger pro Tag konsumieren oder nur gelegentlich Alkohol trinken.
Und: Für erhöhte Leberwerte kann es neben Alkohol auch noch andere Ursachen geben, etwa eine durch Viren ausgelöste Leberentzündung (Virushepatitis). Mehr dazu, erfahren Sie hier.

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