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Ich bin vom Schlimmsten ausgegangen

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Ich bin vom Schlimmsten ausgegangen
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Sängerin nach ESC-Niederlage

Sarah Engels: „Ich bin vom Schlimmsten ausgegangen“


21.05.2026 – 12:48 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Sarah Engels: Sie landete beim diesjährigen ESC auf dem 23. von 25 Plätzen. (Quelle: IMAGO / photonews.at)

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Mit ihrer ESC-Teilnahme konnte Sarah Engels nicht überzeugen. Dennoch gibt sie sich positiv. Sie hatte sich offenbar ohnehin keine großen Hoffnungen auf eine gute Platzierung gemacht.

Am Mittwoch nach ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest in Wien stand Sarah Engels bereits wieder im Musical „Moulin Rouge!“ in Köln auf der Bühne. Zeit, ihre Teilnahme am größten Musikwettbewerb der Welt zu verarbeiten, hatte die 33-Jährige bisher nicht. Doch eines weiß sie schon sicher, wie sie jetzt im Gespräch mit „Bild“ verraten hat.

Engels sagte: „Ich bin Sonntagabend nach Hause gekommen und habe alles für meine Kinder vorbereitet, damit sie gut in die Woche kommen. Dann hatte ich nur eine Probe und direkt meine erste Show hier in Köln.“ Zwar macht Sarah Engels jetzt direkt mit dem nächsten Job weiter, doch die zurückliegenden Wochen beschrieb sie als zehrend. Konkret erklärte sie: „Ich bin zwar hart im Nehmen, aber auch ich muss mal irgendwann runterkommen. Das waren schon echt krasse Wochen.“

Beim ESC in Wien landete Sarah Engels für Deutschland auf dem drittletzten Platz. Für die Sängerin offenbar wenig überraschend: „Ich bin eher vom Schlimmsten ausgegangen“, sagte sie. Geärgert habe sie sich nicht, auch wenn sie sich für Deutschland eine bessere Platzierung gewünscht hätte. Sie erklärte: „Ich persönlich habe von Anfang an gesagt, dass mir das Ranking eigentlich egal ist. Weil es mir nicht um die Platzierung ging, sondern um die Erfahrung, vor 180 Millionen Menschen zu singen. Und das ist so einmalig, dass man seinen eigenen Wert nicht an irgendwelchen Platzierungen messen sollte. Ich habe sehr viel Herzblut in den ESC gesteckt und würde es niemals bereuen, daran teilgenommen zu haben.“

„Zweites Mal würde mich eher enttäuschen“

Eine zweite ESC-Teilnahme schloss sie dennoch aus. „Aber eigentlich nur aus dem Grund, weil es nur beim ersten Mal diese besondere Magie hat. Ich glaube, ein zweites Mal würde mich das dann eher enttäuschen. Und es war beim ersten Mal so besonders, dass ich das genau so in Erinnerung behalten möchte“, sagte Engels.

Auf die Frage, ob Deutschland künftig weiter am Wettbewerb teilnehmen solle, antwortete Engels: „Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren.“ Zugleich betonte sie aber: „Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland es noch nie geschafft hätte. Ich glaube nur, dass die Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle.“

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