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Abgeordnetenhaus stimmt für Kandidatur bei Sommerspielen

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Abgeordnetenhaus stimmt für Kandidatur bei Sommerspielen
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Olympia-Pläne

Berlin stimmt für Kandidatur bei den Sommerspielen

21.05.2026 – 13:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Olympische Ringe (Symbolbild): Das Sportereignis könnte in Berlin stattfinden, das Parlament stimmte dafür. (Quelle: IMAGO)

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Vier deutsche Städte bewerben sich um die Ausrichtung der Olympischen Spiele. Nun hat auch das Berliner Parlament die Pläne abgesegnet – nicht ohne Widerspruch.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich für eine Olympia-Bewerbung der Hauptstadt ausgesprochen. CDU, SPD und AfD stimmten für den entsprechenden Koalitionsantrag, Linke und Grüne votierten dagegen.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) warb in der rund 90-minütigen Debatte vor der Abstimmung per Handzeichen für die Bewerbung: „Unsere Bewerbung ist ein echtes Zukunftsversprechen für künftige Generationen. Wir wollen eine positive Entwicklung für Berlin.“ Angesichts vieler Krisensituationen könne die Hauptstadt „deutlich machen, dass Veränderungen möglich sind und Berlin die Stadt der Vielfalt ist und wir in einer starken Demokratie leben“, sagte Wegner. „Wenn wir ein echtes Sommermärchen in die Welt senden, das ist für die Welt eine Chance.“

Plenarsitzung Berliner AbgeordnetenhausVergrößern des Bildes
Im Berliner Abgeordnetenhaus wurde über die Bewerbung Berlins für Olympische und Paralympische Spiele abgestimmt. Die Hauptstadt konkurriert mit anderen deutschen Städten. (Quelle: Soeren Stache/dpa/dpa-bilder)

Olympia: Diese Millionenstädte bewerben sich auch

Berlin konkurriert mit München, Hamburg und Nordrhein-Westfalen mit Köln als Zentrum um die deutsche Kandidatur. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welche Stadt beim Internationalen Olympischen Komitee ins Rennen geht. Zur Debatte stehen die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044.

  • Olympia-Bewerbung von Berlin: Das ist geplant

Bereits Anfang Mai hatte der Berliner Senat ein Konzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele beschlossen. Es setzt fast ausschließlich auf vorhandene Sportstätten. Einzelne Wettbewerbe sollen als sogenannte Cityevents auf dem Tempelhofer Feld oder anderen markanten Orten der Stadt ausgetragen werden.

Die Befürworter versprechen sich von den Spielen einen „Investitionsbooster“ in den Bereichen Sport, Nahverkehr, Wohnungsbau und Inklusion. Der Senat beziffert die Kosten auf 4,82 Milliarden Euro, denen Einnahmen von 5,24 Milliarden gegenüberstehen. Der erwartete Überschuss von rund 420 Millionen Euro müsste zu einem Viertel an das Internationale Olympische Komitee abgeführt werden.

Kritiker kommen aus der Opposition

Die Oppositionsparteien Grüne und Linke warnten vor hohen Kosten und kritisierten die Erwartungen an positive Folgen für die Stadt als leere Versprechen. Tobias Schulze von den Linken verwies darauf, dass die letzten drei Olympischen Spiele jeweils mehr als doppelt so teuer wie geplant ausgefallen seien. Zugleich bemängelte er den Zustand der Berliner Sportstätten: „Viele sind sanierungsbedürftig, aber nur 80 sollen saniert werden“ – von insgesamt 4.450 Sportstätten an 1.200 Standorten in der Stadt.

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