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Panorama

Hinrichtung scheitert an Venenzugang

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Mai 2026Keine Kommentare1 Min Read
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Hinrichtung scheitert an Venenzugang
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Todesstrafe in den USA

Hinrichtung scheitert an medizinischem Problem

Aktualisiert am 22.05.2026 – 04:54 UhrLesedauer: 1 Min.

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Beamte haben in den USA bei einer Hinrichtung per Spritze keine Vene beim Häftling gefunden. (Symbolbild) (Quelle: Sue Ogrocki/AP/dpa/dpa-bilder)

In Tennessee sollte ein Häftling per Giftspritze hingerichtet werden. Das Verfahren musste abgebrochen werden. Der Gouverneur reagierte umgehend.

Die Hinrichtung eines 57-jährigen Häftlings im US-Bundesstaat Tennessee ist gescheitert, weil das medizinische Personal keine geeignete Vene für die Giftspritze finden konnte. Laut der Nachrichtenagentur AFP versuchte das Personal rund eine Stunde lang, einen zweiten Venenzugang zu legen, ohne Erfolg. Daraufhin brach die Gefängnisbehörde das Verfahren ab und Gouverneur Bill Lee gewährte dem Mann einen einjährigen Aufschub.

Der Häftling war in einem Gefängnis in Nashville wegen drei Morden aus dem Jahr 1994 zum Tode verurteilt worden. Er hat bereits mehr als 30 Jahre in der Todeszelle verbracht und beteuerte stets seine Unschuld.

In den Vereinigten Staaten sind in diesem Jahr bislang 13 Hinrichtungen vollstreckt worden. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 47, der höchste Wert seit 2009. Die Todesstrafe ist in 23 der 50 US-Bundesstaaten abgeschafft; in drei weiteren gilt ein Moratorium. US-Präsident Donald Trump spricht sich für die Todesstrafe aus.

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