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Sport

Ex-Kommentator Manni Breuckmann zieht Facebook-Schlussstrich

wochentlich.deBy wochentlich.de15 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Ex-Kommentator Manni Breuckmann zieht Facebook-Schlussstrich
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„Armselige Existenzen“

„Manni“ Breuckmann zieht Schlussstrich


Aktualisiert am 15.01.2026 – 09:30 UhrLesedauer: 2 Min.

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Manfred „Manni“ Breuckmann: Der Kult-Kommentator kehrt Facebook nun den Rücken. (Quelle: Reichwein/imago-images-bilder)

Lang war Manfred „Manni“ Breuckmann Fußballfans durch seine Einsätze in der ARD-Bundesligakonferenz bekannt. Jetzt traf er einen weitgreifenden Entschluss.

Für Manfred „Manni“ Breuckmann ist erneut Schluss. Dieses Mal auf Social Media, genauer gesagt auf Facebook. Während er seine Kommentatoren-Karriere bereits 2008 weitestgehend beendete und in Altersteilzeit ging, zieht er sich nun auch auf Facebook zurück. Das kündigte er selbst auf der Plattform an.

„Es ist an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Ich werde mich aus den sozialen Netzwerken, speziell Facebook, zurückziehen“, schrieb der 74-Jährige. Als Grund führte er unter anderem an, dass er täglich bis zu zwei Stunden auf der Plattform verbracht habe. „Das finde ich erschreckend“, ordnete er ein.

Diese Zeit sei nur gerechtfertigt, „wenn ich dadurch in der Summe geistigen Gewinn hätte“. Doch diese Frage könne er mit „Nein“ beantworten. Gleichzeitig führte er an, dass es sich bei Social Media um „überwiegend amerikanische Geschäftsmodelle“ handele, bei denen „überhaupt nicht“ die Verbesserung des demokratischen Diskurses im Fokus stehe.

Breuckmann kritisierte zusätzlich den Stil der Diskussionen auf der Plattform. Er habe es immer häufiger „mit armseligen Existenzen zu tun“ bekommen, „die ihren Frust nur durch Hass, Lügen und Beleidigungen bewältigen können“.

Ihm sei außerdem aufgefallen, „dass das Bücherlesen bei mir wegen des Daddelns am Handy gelitten hat“. Diese Entwicklung wolle er gerne korrigieren. Zudem wolle er nicht so enden, wie „zwei Drittel der US-Bevölkerung, die sich ausschließlich in den ’sozialen‘ Netzwerken ‚informieren‘.“

Immerhin: einen gänzlichen Kontaktabbruch zu den Menschen, die seinem Profil folgen, gibt es nicht. Breuckmann hinterlässt seine Mailadresse für den Fall, dass jemand mit ihm in Kontakt bleiben möchte.

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