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Esa-Astronaut aus Italien fliegt 2027 bei „Artemis 3“ mit

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Esa-Astronaut aus Italien fliegt 2027 bei „Artemis 3“ mit
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Überraschung bei der Esa

Nasa gibt „Artemis 3“-Crew bekannt – kein Deutscher


Aktualisiert am 10.06.2026 – 07:09 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Luca Parmitano: Der Esa-Astronaut aus Italien freut sich kurz nach der Landung der russischen Sojus-Kapsel. (Quelle: Sergei Ilnitsky/EPA POOL/dpa/dpa-bilder)

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Mit „Artemis 3“ will die Nasa künftige Mondlandungen vorbereiten. Einer der Astronauten an Bord wird ein Esa-Raumfahrer sein. Was ist mit Alexander Gerst und Matthias Maurer?

Früher als bisher vorgesehen wird Europa erstmals mit einem eigenen Astronauten beim Nasa-Mondprogramm dabei sein. Der Italiener Luca Parmitano sei einer der vier Raumfahrer bei „Artemis 3“, sagte Jared Isaacman, Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Starten soll die Mission im kommenden Jahr.

Überraschenderweise ist damit kein deutscher Raumfahrer – Alexander Gerst oder Matthias Maurer – dabei. Von der europäischen Raumfahrtagentur Esa hatte es zuletzt geheißen, ein Deutscher werde der erste Europäer, der auf einer Mondmission fliegen werde. Allerdings geht es mit „Artemis 3“ auch gar nicht zum Mond, sondern nur zu Tests in eine Erdumlaufbahn.

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Grund für die Änderungen zunächst unklar

Unklar blieb zunächst, warum plötzlich bereits bei „Artemis 3“ statt wie bisher geplant frühestens bei „Artemis 4“ ein Europäer mit an Bord ist. Ob weiterhin ein deutscher Esa-Astronaut mit der Mission „Artemis 4“ Richtung Mond fliegen soll oder ob das nun erst neu mit der Nasa verhandelt werden muss, wurde ebenfalls nicht mitgeteilt.

Parmitano zeigte sich sichtlich bewegt. „Ich fühle mich von der Rolle, die mir gegeben wurde, geehrt“, sagte der 49-Jährige in Houston. „Vor allem bin ich dankbar.“ An seine Frau, seine beiden Töchter und weitere Teile seiner Familie gewandt sagte Parmitano: „Ihr seid die Energie, die meine Seele nährt, und eure Liebe ist der Funke, der jede Leidenschaft entfacht. Danke, Grazie!“ Dabei brach dem Italiener kurz die Stimme weg.

Parmitano wurde an der italienischen Luftwaffenakademie ausgebildet und war Testpilot. 2009 wurde er als Esa-Astronaut ausgewählt, war zweimal auf der Raumstation ISS und dort mehrfach an Andockmanövern beteiligt. Auch auf der Erde ist Parmatino für Extremsituationen bekannt. Der Italiener nahm 2014 beim legendärsten und härtesten Triathlon der Welt teil – dem Ironman Hawaii. 2022 nahm er am Ironman Frankfurt teil.

Mit zur „Artemis 3“-Crew sollen zudem die US-Amerikaner Andre Douglas, Frank Rubio und Randy Bresnik gehören, für den Notfall steht Bob Hines als Ersatz bereit. Anders als bei der Mission „Artemis 2“, mit der die US-Amerikanerin Christina Koch zur ersten Frau in der Nähe des Mondes wurde, ist diesmal keine Frau dabei.

Tests für die Rückkehr zum Mond

Mit dem „Artemis“-Programm strebt die US-Raumfahrtagentur Nasa eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond an. Mit „Artemis 3“ würden die entscheidenden Abläufe für die Rückkehr der Menschheit zum Mond getestet, hieß es in einer Reaktion der Esa. „Ein großer Schritt nach vorn für die Esa-Nasa-Partnerschaft.“

Esa-Chef Josef Aschbacher hatte Ende 2025 gesagt: „Ich habe entschieden, dass die ersten Europäer, die auf einer Mondmission fliegen werden, Esa-Astronauten deutscher, französischer und italienischer Nationalität sein werden.“ Zuerst sei Deutschland an der Reihe. Die beiden deutschen Esa-Raumfahrer Alexander Gerst und Matthias Maurer hatten mehrfach betont, diese Chance sehr gern wahrnehmen zu wollen.

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