Großer Cyberangriff im Jahr 2023

Ermittlungen zu Attacke auf Südwestfalen IT eingestellt

12.05.2026 – 06:56 UhrLesedauer: 1 Min.

LAN-Kabel an einem Computer-Server (Symbolbild): Die Ermittlungen zur Attacke auf Südwestfalen IT wurden nun eingestellt. (Quelle: IMAGO/Rene Traut)

Die Ermittler konnten keinen Beschuldigten ausfindig machen. Der Angriff hatte Millionen Bürger getroffen.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat das Ermittlungsverfahren zum Cyberangriff auf die Südwestfalen IT eingestellt. Das teilte ein Sprecher der Behörde dem WDR mit.

Die Cyber-Experten konnten keinen Beschuldigten ausfindig machen. Es gebe keine weiteren erfolgsversprechenden Ermittlungsansätze, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft dem WDR. Die Hackergruppe Akira habe sich für den Angriff verantwortlich gezeigt. Wer dahinter stehe, habe nicht ermittelt werden können.

In der Nacht zum 30. Oktober 2023 verschlüsselten Hacker die Daten auf den Servern der Südwestfalen IT. Sie machten sie unbrauchbar. Computer an 22.000 Arbeitsplätzen in Verwaltungen fielen aus. Insgesamt waren 1,6 Millionen Bürger betroffen. Erst nach elf Monaten erklärte die Südwestfalen IT den Krisenmodus für beendet.

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