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Eisblock gefährdet die Klettersaison 2026

wochentlich.deBy wochentlich.de25 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Eisblock gefährdet die Klettersaison 2026
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Behörden suchen Umweg

Wegen Stück Eis: Am Mount Everest droht Stau

24.04.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 2 Min.

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Wanderer sitzen am Mount Everest fest (Archivbild): Ein großes Stück Eis blockiert eine wichtige Route auf dem höchsten Berg der Erde. (Quelle: Lingsuiye/Xinhua/AP/dpa/dpa-bilder)

Im April beginnt die Hochsaison am Mount Everest. Ein großes Stück Eis könnte vielen Bergsteigern jetzt einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Route zum höchsten Berg der Welt ist weiterhin blockiert. Wie Nepals Tourismusministerium der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, ist die Strecke vom Basislager zu Lager 2 auf dem Mount Everest von einem sogenannten Serac versperrt. Spezialisten suchen derzeit nach einer sicheren Route, mit der der aufgetürmte Eisblock umgangen werden kann.

Die Klettersaison am Everest besteht nur aus wenigen Tagen bis Wochen – die Route ist deswegen ohnehin stauanfällig. Schon nach dem Mai ist das Abschmelzen des Khumbu-Gletschers so weit fortgeschritten, dass der Aufstieg nicht mehr möglich ist. Nun gibt es die Befürchtung, dass sich die Lage am höchsten Berg der Welt weiter zuspitzt.

Seracs gelten als sehr instabil – und können plötzlich umkippen. Die scharfkantigen Eistürme entstehen meist durch brechendes Gletschereis. Sie gelten für Bergsteiger als besonders gefährlich.

Die Route zum Lager 2 ist normalerweise ab Mitte April geöffnet, auch wenn die Gipfelbesteigungen für gewöhnlich erst im Mai beginnen. Der Vorlauf soll den Bergsteigern helfen, sich für das Bergklima zu akklimatisieren.

Die Genehmigungsgebühr für Everest-Besteigungen wurde in diesem Jahr auf 15.000 Dollar erhöht – also etwa 12.800 Euro. Bereits jetzt verzeichnete Nepals Regierung Rekorderlöse. Die lokalen Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Bergsteiger trotz der gestiegenen Gebühren konstant bleibt.

Laut einem Sprecher des Tourismusministeriums haben bis Freitag bereits 410 Touristen die Everest-Erlaubnis erhalten. Auch externe Expeditionsveranstalter beteiligen sich an der Suche nach einer neuen Route.

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