Erst Sturmböen, dann Gewitter und Starkregen

Amtliche Warnungen in Dutzenden Kreisen


Aktualisiert am 03.09.2026 – 14:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Wetter-Wende am Wochenende erwartet. (Quelle: Wetter.com)

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor umherfliegenden Gegenständen und herabstürzenden Ästen.

In großen Teilen Deutschlands bestehen am Donnerstag amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Teils wird Warnstufe 2 von 4 erreicht. Der DWD erwartet an der Nordseeküste bis zum Nachmittag Sturmböen mit Geschwindigkeiten um die 65 km/h aus westlicher Richtung.

Die Sturmböen könnten einzelne Äste abreißen und Gegenstände umherwirbeln, teilt der DWD mit. Die Handlungsempfehlungen der Meteorologen: frei stehende Objekte sichern, Zelte und Abdeckungen befestigen, im Freien auf herabfallende Dinge achten.

Die Warnkarte des DWD am Donnerstag: Es ist windig, später könnten Gewitter aufziehen. (Quelle: DWD)

In weiteren Landkreisen bestehen bis zum Donnerstagabend Warnungen der Stufe 1 von 4. In einem Gebiet, das Schleswig-Holstein, Niedersachsen, sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen umfasst, wird es windig. Böen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h, in exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h gerechnet werden.

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Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter: Starkregen am Freitag

Zudem hält der DWD am Donnerstag einzelne kräftige Gewitter mit kleinkörnigem Hagel im Norden für möglich. Die Wahrscheinlichkeit wird allerdings als gering eingeschätzt. In der Nacht zum Freitag lasse die Gewittergefahr dann zunächst deutlich nach, bevor sie am Freitagmorgen an der Nordsee wieder ansteige.

Tagsüber sind am Freitag laut DWD im Norden und der Mitte erneut einzelne starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen gering wahrscheinlich, während es im Süden richtig heiß wird. In einem schmalen Streifen über Niedersachsen erwartet der DWD Niederschlagsmengen von 20 bis 40, vereinzelt auch 50 Litern pro Quadratmeter in 5 bis 12 Stunden.

Auch abseits davon kann es im Norden und der Mitte richtig nass werden. Der DWD hält teils mehrstündigen Starkregen mit Mengen von bis zu 20 Litern für möglich.

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