Urlaubs-Tragödie in Frankreich
Deutscher fährt auf Campingplatz seine kleine Tochter tot
Aktualisiert am 03.09.2026 – 14:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine deutsche Familie macht in Frankreich Urlaub: Mutter, Vater, ein sieben Jahre alter Junge, zwei vierjährige Zwillinge und ein anderthalb Jahre altes Mädchen. Beim Rangieren geschieht es.
Ein Mann aus Stuttgart hat beim Manövrieren seines Autos auf einem Campingplatz in Frankreich versehentlich seine kleine Tochter totgefahren. Das anderthalbjährige Mädchen sei mit seinen drei Brüdern zunächst von dem SUV ferngehalten worden, erklärte der Staatsanwalt von Sarreguemines am Donnerstag.
Der Unfall ereignete sich im Ort Grostenquin, etwa 40 Kilometer südwestlich von Saarbrücken. Berichten zufolge wollte der Vater das Familienauto kurz nach dem Eintreffen der Familie am Mittwochnachmittag umparken. Die vier Kinder – neben dem Mädchen vierjährige Zwillinge und ein siebenjähriger Junge – hätten sich zuerst etwas abseits des Wagens aufgehalten, bevor die kleine Gruppe überraschend näher gekommen sei.
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Dann sei es am Eingang des Campingplatzes zu dem Unfall gekommen. Zahlreiche Rettungskräfte rückten zum Unfallort aus und bemühten sich vergeblich um eine Wiederbelebung des Kindes, berichtete die Zeitung „Le Républicain Lorrain“.
Unfall in Frankreich: Mutter befand sich im Bungalow
Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei die 42-jährige Mutter in dem Bungalow beschäftigt, in dem die Familie ihren Urlaub verbringen wollte, hieß es. Der 45-jährige Vater habe nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden. Für die betroffene deutsche Familie sei psychologische Hilfe organisiert worden.
In der Gemeinde Grostenquin leben rund 600 Einwohner. Sie liegt im Département de la Moselle im Nordosten des Landes in der Region Grand Est. Das Département ist nach dem Fluss Mosel benannt. Es gehört zu Lothringen.
