Das „schönste Mädchen der Welt“
Thylane Blondeau übt nach Hochzeit Kritik
29.06.2026 – 19:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie wollte ihre Hochzeit im privaten Kreis feiern. Doch dann kam es anders. Das Model verurteilt das Verhalten der Presse.
Thylane Blondeau, die als „schönstes Mädchen der Welt“ berühmt wurde, hat gerade ihren Partner Ben Attal geheiratet. Doch bei der Zeremonie in Paris lief nicht alles nach Plan. Die Französin meldete sich nach den Feierlichkeiten und übte öffentlich Kritik.
In einer Nachricht, die sie in ihrer Instagram-Story gepostet hat, richtet sich die 25-Jährige an die Fotografen und Medienvertreter, die sich vor dem Gebäude zwischen den Gästen tummelten: „Dass ihr heute vor dem Rathaus wart, hat mich überhaupt nicht gestört. Ihr habt lediglich euren Beruf ausgeübt.“ Sie habe in all den Jahren nie ein Foto verweigert und sei der Presse stets „freundlich und respektvoll“ begegnet.
Doch die Personen bei ihrer Hochzeit hätten eine Grenze überschritten: „Dass jedoch einige von euch in den Trausaal des Rathauses eingedrungen sind und Videos unserer Zeremonie veröffentlicht haben, hat mich zutiefst verletzt und verstört.“ Sie sei heute „kein Nachrichtenthema“ gewesen, es habe sich um einen privaten Moment gehandelt. „Ich war einfach nur eine Frau, die geheiratet hat.“

Sie wurde als „schönstes Mädchen der Welt“ berühmt
Thylane Blondeau startete ihre Modelkarriere im Alter von vier Jahren und wurde von großen Namen wie Jean Paul Gaultier oder Dolce & Gabbana gebucht. Mit sechs Jahren wurde ihr der Titel „Das schönste Mädchen der Welt“ gegeben. Vier Jahre später war sie das jüngste Model in der „Vogue“. Für das Shooting gab es jedoch Kritik, da man sie stark geschminkt und in Kleidung gesteckt hatte, die ihrem Alter nicht entsprach. Man habe Blondeau, die noch ein Kind sei, durch die Darstellung sexualisiert, hieß es.
Thylane Blondeau arbeitet bis heute als Model, auch als Schauspielerin trat sie in Erscheinung. Dazu bespielt sie regelmäßig ihren Instagram-Kanal, auf der Social-Media-Plattform folgen ihr 6,7 Millionen Menschen.
