Bei „Inas Nacht“

Danger Dan bringt Ina Müller und ihre Gäste zum Weinen


04.09.2026 – 13:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Danger Dan: Bei „Inas Nacht“ sang er seinen Song „Dass es hier so schön ist“. (Quelle: NDR/ARD/Morris Mac Matzen)

In der ARD-Sendung „Inas Nacht“ trat Danger Dan mit einem neuen Lied auf. Dabei blieb kein Auge trocken.

In der Kneipe „Zum Schellfischposten“ in Hamburg setzte sich bei „Inas Nacht“ Danger Dan ans Klavier und sorgte für große Emotionen. Der Musiker, der bürgerlich Daniel Pongratz heißt, trug bei „Inas Nacht“ seinen Song „Dass es hier so schön ist“ vor. Das Lied handelt von einer Diagnose, die sein Leben verändert hat.

Danger Dan leidet an Retinitis pigmentosa, einer erblichen Augenerkrankung, bei der das Sehvermögen nach und nach schwindet. Moderatorin Ina Müller und ihre Gäste, darunter Komikerin Annette Frier, zeigten sich sichtlich bewegt. Schon vor dem Auftritt hatte Ina Müller ihre Zuschauer auf das Lied eingestimmt. Sie kündigte ein „sehr schönes, sehr trauriges Lied“ an und hoffte, dass ihr dabei „nicht schon wieder die Wimpern abploppen“.

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Der Song beginnt mit den Zeilen: „Ich seh‘ noch alles vor mir, hör‘ wie der Arzt mir sagte: Von dieser Krankheit wird man blind.“ Zur Klavierbegleitung thematisiert Danger Dan darin seine Erkrankung, die er Mitte August erstmals öffentlich gemacht hatte. Einen genauen Verlauf könne man, so der 43-Jährige damals, schwer prognostizieren.

Bei der erblich bedingten Krankheit kommt es zu einer schleichenden Zerstörung der Netzhaut, typische Folgen sind Nachtblindheit und ein sich verengendes Sichtfeld. Die Erkrankung gilt als nicht heilbar.

Annette Frier, Ina Müller und Caroline Frier bei „Inas Nacht“. (Quelle: © NDR/ARD/Morris Mac Matzen)

Nach dem Auftritt reagierte Annette Frier mit gespielter Empörung. „Bist du bekloppt?“, fragte sie den Musiker. „Jetzt sind wir am Knatschen, spinnst du?!“ Es sei eine „absolute Frechheit“, dass sie nun mit den Tränen zu kämpfen habe, sagte die 52-Jährige: „Weißt du eigentlich, wie lange wir in der Maske gesessen haben?“

Auch Annette Friers Schwester, Schauspielerin Carolin Frier, war sichtlich bewegt. Ina Müller sagte dem Musiker: „Das war schon beim letzten Album so mit so Songs. Und ich weiß nicht, welche Knöpfe du drückst. Ist das schön!“

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