Tierheim Buchholz
Wegen teurer OP: Besitzer wollten Mausi einschläfern lassen
31.08.2026 – 10:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Tierheim-Mitarbeiter haben immer wieder traurige Geschichte zu erzählen, die mitunter fassungslos machen. Eine von ihnen handelt von Chihuahua-Hündin Mausi.
Das Tierheim Buchholz hat Chihuahua-Hündin Mausi in seine Obhut genommen. Der Grund: Beide Vorderbeine der zehn alte Monate Hündin waren gebrochen, ihre Besitzer wollten die Operation nicht bezahlen und Mausi stattdessen einschläfern lassen. Daraufhin gab die behandelnde Tierärztin im Tierheim Bescheid.
„An manchen Tagen fehlen uns einfach die Worte und so einer ist heute. Tiere sind keine defekten Gegenstände, die man wegwirft, wenn sie kaputt sind. Es sind Familienmitglieder, die es verdient haben, medizinisch versorgt zu werden, wenn sie krank sind“, schreiben die Tierpfleger bei Instagram.
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Spendenkampagne kann hohe OP-Kosten decken
Mittlerweile wurde Mausi erfolgreich operiert und kann sich in den nächsten Wochen auskurieren. Das Tierheim hatte die OP-Kosten von insgesamt 3.500 Euro zunächst übernommen. Dank einer Spendenkampagne konnten die hohen Kosten schließlich gedeckt werden.
„Wir wünschen uns mehr Verantwortung von Hundehaltern. Eine Operation wird schnell teuer und das muss man beachten bei der Anschaffung“, appelliert das Tierheim Buchholz.
In einem Tierheim bei Bremen sitzt ein Hund, der seit 784 Tagen auf ein neues Zuhause wartet. Und auch Chihuahua-Hündin Durian wünscht sich eine liebe Familie – sie muss allerdings etwas abnehmen.
