Bitterer Bundesliga-Start
„Worst Case“: Langer Ausfall trifft Werder besonders hart
31.08.2026 – 09:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst verletzt sich Mittelfeld-Star Jens Stage schwer, dann kassiert Werder eine deutliche Niederlage in Freiburg. Niclas Füllkrug bleibt dennoch optimistisch.
Rückkehrer Niclas Füllkrug lässt sich vom misslungenen Saisonstart des SV Werder Bremen in der Bundesliga nicht die Zuversicht nehmen. „Ich sehe es gar nicht so negativ, ich bin gar nicht so bedröppelt“, sagte der Stürmer nach dem 1:4 zum Auftakt beim SC Freiburg. Er freue sich bereits auf die kommende Woche. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Dazn) empfängt Werder RB Leipzig.
Nun komme es darauf an, möglichst schnell Automatismen im Spiel zu entwickeln, meinte Füllkrug. Der 24-malige Nationalspieler konnte in Freiburg am Sonntag selbst nur wenige Akzente setzen und wurde nach einer Stunde ausgewechselt. „Es wird ein herausforderndes Jahr, aber das kann auch Spaß machen“, sagte er.
Der auf Leihbasis von West Ham United nach Bremen zurückgekehrte 33-Jährige sei „in einer ordentlichen körperlichen Verfassung“, sagte Trainer Daniel Thioune. Zugleich sei klar, dass Füllkrug „noch nicht diese Intensität gehen“ könne. Dafür fehlten ihm zu viele Einsatzminuten aus den vergangenen Monaten.
Langer Stage-Ausfall trifft Werder schwer
Füllkrug künftig besser in das Bremer Spiel einzubinden, ist eine Aufgabe für seine Mitspieler und Trainer Thioune. Sportgeschäftsführer Clemens Fritz muss sich derweil darum kümmern, möglichst schnell Ersatz für den verletzten Jens Stage zu finden.
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„Eine Art Worst Case“ sei der monatelange Ausfall des dänischen Mittelfeldspielers, sagte Füllkrug. Die Nachricht, dass der Schlüsselspieler wegen einer im Training erlittenen Oberschenkelverletzung womöglich für den Rest des Jahres ausfällt, habe alle „total betroffen gemacht“, erklärte Thioune. Werders Spiel sei zuletzt „sehr, sehr Jens-lastig“ und „auf ihn zugeschnitten“ gewesen. „Für den Moment dürfen wir vielleicht auch ein bisschen weinen.“
Noch bis Dienstagabend können die Bundesligisten Transfers tätigen. Fritz hatte bereits angekündigt, den Kader im Mittelfeld noch einmal verstärken zu wollen. Man sei dabei auch schon „in guten Gesprächen“, sagte der 45-Jährige. Viel schlechter hätte der Start in die Bundesliga-Saison für Werder kaum verlaufen können. Umso mehr sei es „wichtig, dass wir jetzt eben nicht nervös werden“, forderte Fritz.
