Bürgermeister in Leipzig bestätigt

Auto fährt in Menschenmenge – zwei Tote


Aktualisiert am 04.05.2026 – 20:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Einsatz in Leipzig: Zwei Menschen wurden getötet, es gibt viele Verletzte. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa)

Großalarm in Leipzig. Ein Auto fährt in eine Menschenmenge. Notfallseelsorger sind vor Ort, es gibt Tote und Schwerverletzte. Die Lage in Leipzig im Überblick.

Ein Autofahrer ist am Montagnachmittag in der Leipziger Innenstadt in eine Menschenmenge gefahren. Zwei Menschen wurden getötet, mehrere Passanten gelten zudem als schwer verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, die Behörden gehen von einer Amokfahrt aus.

Im Video | Video soll Festnahme des mutmaßlichen Täters zeigen

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Quelle: t-online

„Man ist erschüttert. Ich kann mich derzeit nur solidarisch mit den Angehörigen der Opfer zeigen“, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 33 Jahre alten Deutschen, der aus der Gegend kommt. Er wurde noch an seinem Fahrzeug gestellt und festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes gegen den Mann. Er soll sich bei der Festnahme psychisch auffällig verhalten haben.

Auto fährt in Menschenmenge: Augenzeugen schildern dramatische Szenen in Leipzig

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Sichtschutzwände wurden aufgebaut und Passanten aufgefordert, den Bereich zu meiden und Platz für die Rettungskräfte zu machen. Kriseninterventionsteams betreuten Augenzeugen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach auf der Plattform X von einer „mutmaßlichen Amokfahrt“. „Das erschüttert mich zutiefst. Ich bin in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Den Verletzten wünsche ich Kraft und schnelle Genesung.“

Zeugenaussagen zufolge soll der Wagen mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gerast sein. Eine Person soll sich auf der Windschutzscheibe befunden haben. Passanten sollen mitgeholfen haben, den Verdächtigen zu überwältigen.

Die Krankenhäuser in der Region breiteten sich zwischenzeitlich darauf vor, eine Vielzahl von Verletzten aufzunehmen. Am Abend entspannte sich die Lage in den Kliniken laut „LVZ“.

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