Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Archäologen öffnen 5000 Jahre altes Grab voller Rätsel
Panorama

Archäologen öffnen 5000 Jahre altes Grab voller Rätsel

wochentlich.deBy wochentlich.de5 Oktober 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Archäologen öffnen 5000 Jahre altes Grab voller Rätsel
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

„Monumental“

Archäologen öffnen 5000 Jahre altes Grab voller Rätsel


Aktualisiert am 05.10.2025 – 08:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Dolmen in Andalusien: Archäologen entdecken ein rätselhaftes Grabmonument voller Geheimnisse. (Quelle: Thalassa (PAI HUM 1127))

Uralte Waffen und exotische Grabbeigaben: In Andalusien finden Archäologen ein spektakuläres Grab – mit Funden, die viele Fragen aufwerfen.

In der andalusischen Provinz Málaga haben Archäologen der Universität Cádiz ein außergewöhnlich gut erhaltenes Zeugnis aus der Jungsteinzeit freigelegt. In der Nähe der Gemeinde Teba entdeckte ein Forschungsteam einen sogenannten Dolmen, ein mehr als 5.000 Jahre altes Grabmonument.

Mit einer Länge von 13 Metern und einer komplexen inneren Struktur zählt die Anlage laut Projektleitung zu den monumentalsten Grabbauten ganz Andalusiens. Der Fund gibt einen seltenen Einblick in Bestattungsrituale, Glaubensvorstellungen und Handelsnetzwerke auf der südlichen Iberischen Halbinsel im 3. Jahrtausend vor Christus.

Freigelegt wurde der Dolmen im Rahmen von vier Grabungskampagnen. Die Wände bestehen aus zwei Meter hohen vertikalen Steinplatten, sogenannten Orthostaten, die das monumentale Bauwerk seit Jahrtausenden tragen. Abgedeckt war die Struktur einst mit horizontalen Steinplatten und einem künstlich aufgeschütteten Hügel aus Sand und kleineren Steinen. Der Dolmen wurde als Kollektivgrab genutzt: In seinem Inneren fanden die Forschenden mehrere Behältnisse mit menschlichen Knochen – Hinweise auf mehrere Bestattungen.

Neben den sterblichen Überresten entdeckten die Archäologen auch zahlreiche Grabbeigaben – unter anderem kunstvoll bearbeitete Feuersteinartefakte wie Pfeilspitzen, großformatige Klingen und eine Hellebarde, eine Waffe mit Axtklinge und Speerspitze. Hinzu kamen Objekte aus Elfenbein, Bernstein und Muscheln. Diese Funde deuten laut dem Forschungsteam auf komplexe Austauschbeziehungen und eine ausgeprägte symbolische Bedeutung der Materialien hin.

Laut Serafín Becerra, Direktor des Museums von Teba, könnte es sich um „einen der monumentalsten und vollständigsten Dolmen in ganz Andalusien“ handeln. Der Co-Direktor des Projekts, Eduardo Vijande, betonte: „Das wahre Potenzial dieser Struktur liegt in ihrem außergewöhnlichen Erhaltungszustand, der es uns ermöglichen wird, ein detailliertes Verständnis der Lebensweise und des Glaubens dieser Gemeinschaften zu gewinnen.“

Dolmen könnten laut Vijande nicht nur als Gräber, sondern auch für Rituale oder als territoriale Markierungen genutzt worden sein – ein Ausdruck von Landbesitz in frühen Agrargesellschaften.

Besonders bemerkenswert ist der Fund von Muscheln in einer Region, die weit vom Meer entfernt liegt. Für Juan Jesús Cantillo, Professor für Urgeschichte an der Universität Cádiz, zeigt dies, „dass das Meer in der Vorstellungswelt dieser Gemeinschaften eine wichtige Rolle gespielt haben muss“. Die Muscheln seien nicht nur Grabbeigaben, sondern auch ein Symbol von Prestige und ein Hinweis auf den Fernhandel in der Jungsteinzeit.

Ähnliche prähistorische Steinmonumente sind auch aus Frankreich und dem Vereinigten Königreich bekannt – etwa „Arthur’s Stone“ in England, der auf ein Alter von rund 5.700 Jahren datiert wird.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Dresscode in Restaurant – Frau mit Kopftuch ausgesperrt

20 Februar 2026

Jugendlicher stößt 100-Jährigen auf Straßenbahngleise

20 Februar 2026

Zehn Kinder attackieren Erwachsenen – Polizei ermittelt

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.