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Benzin- und Dieselpreise fallen stark

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Benzin- und Dieselpreise fallen stark
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ADAC sieht weiteres Potenzial

Diesel und Benzin mehr als sechs Cent günstiger


03.06.2026 – 15:33 UhrLesedauer: 2 Min.

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An der Tankstelle: Innerhalb einer Woche sind die Preise für Kraftstoffe spürbar gesunken. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK/imago)

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Im Vergleich zur Vorwoche sind Benzin und Diesel deutlich günstiger geworden. Nach Ansicht des ADAC könnten die Preise an den Zapfsäulen weiter sinken.

Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Durchschnitt aktuell 1,918 Euro. Das sind 6,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Noch etwas stärker fiel der Rückgang beim Diesel aus: Für einen Liter werden derzeit im Mittel 1,883 Euro fällig – 6,9 Cent weniger als vor einer Woche.

Für Autofahrer ist das eine spürbare Entlastung. Aus Sicht des ADAC, der die Zahlen ausgewertet hat, spiegeln die Preise die Entwicklung am Rohölmarkt jedoch noch nicht vollständig wider. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ist innerhalb von zwei Wochen von mehr als 110 US-Dollar auf deutlich unter 100 US-Dollar gefallen.

Preise fallen langsamer, als sie steigen

Deshalb sollten Benzin und Diesel nach Einschätzung des Verkehrsclubs eigentlich noch einige Cent günstiger sein. Der ADAC verweist dabei auf ein bekanntes Muster: Sinkende Kosten würden oft nur verzögert an die Verbraucher weitergegeben, während Preiserhöhungen häufig schneller an den Zapfsäulen ankämen.

Wer möglichst günstig tanken möchte, sollte auch den Zeitpunkt beachten. Nach Angaben des ADAC liegen die Preise häufig kurz vor 12 Uhr mittags auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Außerdem lohnt sich der Vergleich verschiedener Tankstellen. Preisunterschiede von mehreren Cent pro Liter sind keine Seltenheit. Beim Preisvergleich helfen entsprechende Spritpreis-Apps.

Das Ende des Tankrabatts naht

Für Autofahrer dürfte in den kommenden Wochen zudem das Ende des Tankrabatts in den Blick rücken. Die vorübergehende Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe läuft Ende Juni aus.

Wann sich das konkret an den Zapfsäulen bemerkbar macht, ist allerdings offen. Ein sprunghafter Preisanstieg zum Monatswechsel gilt als eher unwahrscheinlich. Zum einen dürfen Tankstellen ihre Preise in der Regel nur zur Mittagszeit anheben. Zum anderen könnten an einzelnen Standorten noch Vorräte an Kraftstoff vorhanden sein, die bereits zu den niedrigeren Steuersätzen eingelagert wurden. Deshalb ist auch denkbar, dass die Preise erst nach und nach steigen.

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