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Jahresrückblick ist da! Aber mit Problemen

wochentlich.deBy wochentlich.de4 Dezember 2024Keine Kommentare3 Mins Read
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Jahresrückblick ist da! Aber mit Problemen
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„Spotify Wrapped“ 2024

Das sind die Musikhits und Trends des Jahres 2024


Aktualisiert am 04.12.2024 – 17:17 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

„Spotify Wrapped“: Der Jahresrückblick des Streamingdienstes erscheint zum zehnten Mal. (Quelle: Zoonar.com/Mojahid Mottakin/imago-images-bilder)

Spotify-Nutzer warten seit Tagen auf den Jahresrückblick ihres persönlichen Soundtracks. Jetzt hat der Streamingdienst die meistgehörten Musiker der Deutschen veröffentlicht.

Der Streamingdienst Spotify hat zum zehnten Mal in Folge die Musik- und Podcast-Highlights des Jahres veröffentlicht. „Spotify Wrapped“ – was auf Deutsch so viel bedeutet wie „zusammengefasst“ – präsentiert die meistgehörten Künstler und Lieder 2024 als interaktiven Rückblick.

Nutzer bekommen zudem ihre eigene Jahresstatistik angezeigt. Dieses können sie sich über den „Wrapped Hub“ in der mobilen Spotify-App (iOS und Android) abrufen – oder über die Webansicht auf dem Handy oder Desktop unter spotify.com/wrapped.

Zum Start gab es jedoch Probleme beim Abrufen. Wie „Netzwelt“ berichtet, erschien bei Nutzern die Fehlermeldung „Irgendwas ist schiefgelaufen“, sobald sie in der Spotify-App auf das „Wrapped“-Symbol klickten. Zeitweise war auch das Icon komplett verschwunden.

Die globalen Charts werden 2024 von Taylor Swift angeführt, die sich damit als meistgestreamte Künstlerin weltweit behauptet. In Deutschland zeigt sich eine interessante Mischung aus internationalen und heimischen Künstlern: Auch hier steht Swift an der Spitze, gefolgt von dem Berliner Rapper Luciano und der aufstrebenden deutschen Sängerin Ayliva.

Der Musikgeschmack der deutschen Hörer hat sich laut Spotify in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Genres wie Afro House, Country und Hard Techno gewinnen an Bedeutung, während sich auch etablierte Stilrichtungen wie Pop und Rock weiterentwickeln.

Besonders auffällig ist die zunehmende Verschmelzung verschiedener Genres, etwa in Form von Crossover-Projekten zwischen Pop und Rap. Auch ein verstärktes Interesse an Retro-Sounds aus den 80er-, 90er- und 2000er-Jahren ist zu beobachten. Bei den meistgestreamten Songs in Deutschland dominiert „I Like the Way You Kiss Me“ von Artemas die Jahresrangliste.

Der Song „Wunder“, eine Zusammenarbeit von Ayliva und Apache 207, belegt den zweiten Platz, während „Beautiful Things“ von Benson Boone auf dem dritten Rang landet. Bei den Alben führt Aylivas „In Liebe“ die deutschen Charts an, gefolgt von Taylor Swifts „The Tortured Poets Department: The Anthology“ und einem weiteren Ayliva-Album, „Schwarzes Herz“.

Zum zehnjährigen Jubiläum führt Spotify mehrere neue Funktionen ein. Nutzer können nun ihre persönlichen Musikphasen des Jahres in einer individualisierten Datenstory erkunden, wobei bis zu drei verschiedene musikalische Phasen hervorgehoben werden. Eine neue „Musik-Evolution-Playlist“ dokumentiert die Entwicklung der persönlichen Hörgewohnheiten über das Jahr hinweg.

Besonders treue Fans können zudem exklusive Videonachrichten ihrer Lieblingskünstler direkt in der App ansehen. Zu den teilnehmenden deutschen Künstlern gehören unter anderem Nina Chuba, Luciano, Ayliva und Cro.

Musiklandschaft im Wandel

Ein Blick zurück ins Jahr 2014 verdeutlicht den Wandel in der deutschen Musiklandschaft: Vor zehn Jahren führte noch Kollegah die deutschen Charts an, gefolgt von Eminem und Ed Sheeran. Bei den Songs dominierte damals „Rather Be“ von Clean Bandit featuring Jess Glynne die Playlist der Nation.

Im Podcast-Bereich zeigt sich die anhaltende Beliebtheit deutscher Produktionen: „Gemischtes Hack“ führt die Liste der meistgehörten Podcasts an, gefolgt von „Mordlust“ und „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“. Die Wrapped-Funktion erreichte im vergangenen Jahr einen neuen Rekord mit über 227 Millionen Nutzern weltweit.

Ab sofort können Hörer ihre persönlichen Jahresrückblicke über die mobile Spotify-App oder die Webseite Spotify.com/Wrapped abrufen und ihre Ergebnisse auch über Social-Media-Plattformen wie TikTok teilen.

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