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Gesundheit

Zucker-Konsum kann Entspannung stören: Studie

wochentlich.deBy wochentlich.de28 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Zucker-Konsum kann Entspannung stören: Studie
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Studie überrascht

Wie Zucker die Entspannung ausbremst


28.04.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 2 Min.

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Junge Frau blickt genüsslich auf ein Stück Schokolade (Symbolbild): Insbesondere länger anhaltende Stressphasen können zu Heißhunger führen. (Quelle: Nazar Rybak/getty-images-bilder)

Endlich zur Ruhe kommen und noch etwas Süßes naschen? Möglicherweise keine gute Idee, wie eine neue Studie zeigt.

Viele Menschen greifen in stressigen Situationen zu Süßigkeiten, Schokolade oder Softdrinks. Zucker liefert schnell Energie. Der Körper reagiert darauf, indem er mehr Cortisol ausschüttet – ein Stresshormon, das den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Gleichzeitig steigt die Herzfrequenz und bleibt länger erhöht.

Wenig erforscht war bislang, wie sich die Einnahme von Zucker auf die Entspannung auswirkt. Forscher der Universität Konstanz haben nun untersucht, wie Zucker auf unser Nervensystem wirkt, und kommen zu einem klaren Ergebnis: Der Körper kommt schlechter zur Ruhe.

An der Studie nahmen 94 gesunde Erwachsene teil. Die einen tranken nüchtern ein zuckerhaltiges Getränk, die anderen nur Wasser. Danach erhielten einige eine Massage, während andere sich einfach ausruhten.

Über die gesamte Zeit wurde die Herzaktivität gemessen, um daraus die Herzratenvariabilität (HRV) zu errechnen. Mit ihr lässt sich der Stresslevel bestimmen und feststellen, wie gut sich der Körper regulieren kann.

Aus den Herzdaten ließ sich außerdem ermitteln, wie aktiv der Sympathikus ist – also jener Teil des Nervensystems, der bei Stress hochreguliert wird.

Die Ergebnisse zeigten, dass alle Teilnehmer die Situation entspannend fanden. Die Messungen bestätigten auch, dass der Teil des Nervensystems aktiv wurde, der für Entspannung zuständig ist (Parasympathikus). Besonders die Massage verstärkte diesen Effekt.

Doch es ergab sich ein entscheidender Unterschied: Nach dem Zuckerkonsum blieb der Sympathikus aktiv. Das bedeutet, der Körper blieb innerlich angespannt, obwohl sich die Probanden subjektiv entspannt vorkamen. Der Zucker veränderte also nicht das Gefühl der Entspannung, aber er verhinderte, dass der Körper vollständig herunterfährt.

Viele verbinden Süßes mit Momenten, in denen sie zur Ruhe kommen. Die Studie zeigt jedoch: Wer bewusst abschalten möchte, sollte vorher besser auf zuckerreiche Lebensmittel verzichten. Das gilt insbesondere vor Entspannungsübungen (wie Meditationsübungen oder progressiver Muskelentspannung).

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