A46 bei Aachen
Zoll findet hohe Summe in Jacken- und Hosentaschen
06.11.2026 – 16:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Auf der A46 bei Hückelhoven in der Nähe von Aachen findet der Zoll eine große Summe Bargeld. Danach hat ein 48-Jähriger 30.000 Euro weniger in der Tasche.
Der Aachener Zoll hat bei einer Fahrzeugkontrolle Bargeld im fünfstelligen Bereich sichergestellt. Laut einer Pressemitteilung erfolgte der Fund bereits am 30. Oktober in der Nähe von Hückelhoven. Demnach war rein 48-Jähriger mit seinem Pkw über die Niederlande ins Bundesgebiet eingereist, ehe ihn die Beamten auf der A46 für eine Kontrolle aus dem Verkehr zogen.
Bei der Überprüfung habe der Zoll dann ein Bündel Geldscheine bei dem Mann entdeckt, der daraufhin angegeben habe, Bargeld in Höhe von 10.000 Euro mitzuführen. Doch das war nicht die Wahrheit: Laut Zoll kamen weitere Geldbündel zum Vorschein, die der Mann in „diversen Jacken- und Hosentaschen“ versteckt hatte. Insgesamt hatte der Autofahrer demnach 30.560 Euro in bar dabei.
Aachener Zoll leitet Verfahren gegen 48-Jährigen ein
Im Gespräch mit den Zöllnern habe der Mann nicht erklären können, woher das Geld stammte und was er damit vorhatte. Deshalb stellten die Beamten die Bündel vorläufig sicher. 560 Euro konnte der Mann für die Weiterreise behalten. Der Zoll hat gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der nicht richtigen Anzeige der Barmittel eingeleitet.
Außerdem leiteten die Beamten ein sogenanntes Clearingverfahren ein. Dabei handelt es sich um ein Prüfverfahren, das zum Einsatz kommt, wenn der Verdacht besteht, dass Bargeld aus Straftaten stammt oder für illegale Zwecke verwendet werden könnte. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der gemeinsamen Finanzermittlungsgruppe Polizei/Zoll beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und beim Zollfahndungsamt Essen.
