Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

So tanken Sie sofort deutlich billiger

12 September 2026

Besuch noch bis heute Abend möglich

12 September 2026

Schlummernde Milliarden für soziale Projekte

12 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Zahnärztlicher Eingriff kann Krise auslösen
Gesundheit

Zahnärztlicher Eingriff kann Krise auslösen

wochentlich.deBy wochentlich.de7 August 2025Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Zahnärztlicher Eingriff kann Krise auslösen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Nebenniereninsuffizienz

Wenn ein zahnärztlicher Eingriff zum Notfall führen kann


Aktualisiert am 07.08.2025 – 15:37 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Mann bei der Zahnärztin: Bei bekannter Nebenniereninsuffizienz ist es ratsam, gut vorbereitet zur Zahnbehandlung zu erscheinen. (Quelle: Beatriz Herrera/getty-images-bilder)

News folgen

Bei einer Nebenniereninsuffizienz kann eine zahnärztliche Behandlung hochriskant sein. Wie können Betroffene und Praxisteams das Risiko minimieren?

Die Nebennieren sind Hormondrüsen: Ihr äußerer Bereich, die Nebennierenrinde, bildet unter anderem das lebenswichtige Stresshormon Kortisol. Eine Nebenniereninsuffizienz – also eine Funktionsschwäche der Drüsen – führt zu einem Kortisolmangel, der eine lebenslange regelmäßige Zufuhr des Hormons erfordert. In Stresssituationen, wozu auch zahnmedizinische Eingriffe zählen, kann sich die Erkrankung allerdings trotz dieser Dauertherapie akut verschlimmern.

Denn für gewöhnlich besteht die Dauertherapie einer Nebenniereninsuffizienz aus einer individuell festgelegten Menge Kortisol, die (meist in Form von Hydrokortison) über den Tag verteilt einzunehmen ist: zum Beispiel die Hälfte der Tagesdosis morgens sowie ein Viertel jeweils mittags und spätnachmittags. Doch bei Stress braucht der Körper mehr Kortisol, um die Belastungssituation zu bewältigen, sodass die übliche Tagesdosis dann nicht mehr reicht.

Die Folge ist eine akute Unterversorgung mit Kortisol, die ohne sofortige Behandlung schnell in eine lebensbedrohliche Nebennierenkrise mündet. Wer eine Nebenniereninsuffizienz hat, kann aber selbst einiges tun, um derartige Notfälle infolge übermäßiger körperlicher oder psychischer Belastung zu vermeiden. Nachfolgend erfahren Sie, was dazu allgemein und speziell vor zahnmedizinischen Eingriffen nötig ist.

Gut vorbereitet zur Zahnbehandlung: Das ist wichtig

Dass Zahnbehandlungen erheblichen Stress bedeuten können, ist messbar: So ist der Kortisolspiegel im Speichel von Menschen, die einen Zahn gezogen bekommen, danach bis zu zweimal höher als zuvor. Bei einer Nebenniereninsuffizienz ist also damit zu rechnen, dass jede zahnärztliche Maßnahme – auch eine örtliche Betäubung oder eine Zahnfüllung – den Kortisolbedarf ansteigen lässt. Wenn bei bekannter Nebenniereninsuffizienz eine Zahnbehandlung ansteht, ist es daher ratsam,

  • vorab die Zahnärztin oder den Zahnarzt über die Erkrankung, mögliche Anzeichen einer Nebennierenkrise und die dann nötigen Maßnahmen zu informieren. (Tipp: Am besten zeigen Betroffene dazu auch ihren Notfallausweis und/oder ihre Notfallkarte sowie den letzten ärztlichen Brief vor.);
  • sich für die Zahnbehandlung einen Termin am Morgen geben zu lassen, wenn der Kortisolspiegel aufgrund der üblichen morgendlichen Dosis Hydrokortison am höchsten ist;
  • am Tag der Zahnbehandlung bei Bedarf – also je nach erwartetem Stresslevel – die Zufuhr von Hydrokortison frühzeitig anzupassen.

Damit sich eine Nebenniereninsuffizienz durch einen ambulanten zahnärztlichen Eingriff nicht verschlimmert, genügt es in aller Regel, die übliche Dosis Hydrokortison zu verdoppeln. Bei einem Termin am Morgen heißt das konkret:

  • (nach Einnahme der üblichen Morgendosis) eine Stunde vor dem Eingriff nochmals die gleiche Menge Hydrokortison einnehmen,
  • in den folgenden 24 Stunden zu den üblichen Einnahmezeiten die jeweilige Dosis verdoppeln,
  • am nächsten Tag wieder zu der bewährten Dauertherapie zurückkehren.

Bei kaum belastenden Eingriffen ist eine Anpassung der Dauertherapie womöglich verzichtbar. Entscheidend ist dafür allerdings nicht bloß die körperliche Belastung der Zahnbehandlung – auch psychischer Stress kann bei einer Nebenniereninsuffizienz eine Nebennierenkrise auslösen. Wie stressig ein zahnärztlicher Termin wirkt, ist also individuell unterschiedlich: Wer etwa große Angst davor hat, kann einen deutlich erhöhten Kortisolbedarf haben.

Um bestmöglich gegen die Risiken einer Nebenniereninsuffizienz gewappnet zu sein, sollten Betroffene daher immer – auch während eines zahnärztlichen Termins – ein Notfallset bereithalten, das verschiedene Medikamente enthält: wie Hydrokortisontabletten und – falls die Aufnahme über den Mund eingeschränkt ist – Prednison- oder Prednisolon-Zäpfchen sowie Hydrokortisonampullen zusammen mit Spritzen für die (Selbst-)Injektion in einen Muskel.

Damit eine Zahnbehandlung bei einer Nebenniereninsuffizienz ohne Komplikationen verläuft, ist neben der eigenverantwortlichen Vorbereitung der Betroffenen auch das Vorgehen der Zahnärztin oder des Zahnarztes gefragt.

So ist zu bedenken, dass ein Leben mit Nebenniereninsuffizienz häufig mit erheblicher Angst verbunden ist – vor allem dann, wenn die Betroffenen bereits eine oder mehrere Nebennierenkrisen durchgemacht haben. Bei Bedarf ist es daher ratsam, vor Beginn der Zahnbehandlung schmerzlindernd und/oder beruhigend wirkende Medikamente zu verabreichen. Viele zahnärztliche Praxen bieten auch eine dentale Sedierung mit Lachgas an, um den Behandlungsstress gering zu halten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Häufiger Magenkeim könnte das Risiko erhöhen

11 September 2026

44 Prozent sehen klare Verschlechterung

11 September 2026

Experten weisen auf Sepsis-Warnzeichen hin

11 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Besuch noch bis heute Abend möglich

12 September 2026

Schlummernde Milliarden für soziale Projekte

12 September 2026

Basketball-WM der Frauen: DBB-Team kämpft ums Finale

12 September 2026

Barbara Schöneberger fasziniert mit Bild: „Ist aber echt“

12 September 2026

Neueste Beiträge

Acht Zentimeter Neuschnee in Österreich

12 September 2026

Nächster Spritpreis-Schock an der Tankstelle

12 September 2026

Das ist Sonntag der Gegner des Hamburgers

12 September 2026

Recent Posts

  • So tanken Sie sofort deutlich billiger
  • Besuch noch bis heute Abend möglich
  • Schlummernde Milliarden für soziale Projekte
  • Basketball-WM der Frauen: DBB-Team kämpft ums Finale
  • Barbara Schöneberger fasziniert mit Bild: „Ist aber echt“

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.